Zitierstile (5): Der Vancouver-Stil

Kürzer geht es nicht: Beim Vancouver-Stil steht hinter einem Zitat in Klammern eine Nummer. Diese verweist auf den zugehörigen Eintrag im Literaturverzeichnis. Erst hier wird erkennbar, aus welcher Quelle im Text zitiert wurde. Die Kürze dieses Zitierstils ist bestechend – hat allerdings auch Nachteile. Daher ist er nur für wenige Studienfächer geeignet.

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Zitierstile (5): Der Vancouver-Stil

Zitierstile (4): Der Chicago-Stil

Wenn Sie in Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit im Chicago-Stil zitieren möchten, haben Sie die Wahl: Sie können Quellenbelege entweder in Fußnoten oder direkt im Text wiedergeben. Das macht diesen Zitierstil sehr vielseitig: Er ist für fast alle Studienfächer geeignet und gehört heute zu den gängigsten Zitierstilen.

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Zitierstile (4): Der Chicago-Stil

Zitierstile (3): Der APA-Stil

Das Wichtigste in Kürze

Der APA-Zitierstil wurde speziell für Texte aus der Psychologie und den Sozialwissenschaften konzipiert. Heute wird er auch in den Natur- oder Geisteswissenschaften häufig angewandt. Die Quellenbelege stehen in Klammern direkt im Text, und zwar in der Form Autor Jahr (zum Beispiel Dreyer, 2015, S. 20 oder Troll & Urban, 2018, S. 12–15). Fußnoten sind möglich, um darin ergänzende Hinweise unterzubringen.

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Zitierstile (3): Der APA-Stil

Zitierstile (2): Der Harvard-Stil

Der Harvard-Stil gehört heute zu den beliebtesten Zitierstilen überhaupt und eignet sich für wissenschaftliche Arbeiten vieler Studienfächer. Das Prinzip ist schnell erklärt: Die Quellenbelege stehen in Klammern direkt im Text. In diesem Artikel beschreibe ich, wie dieser Stil entstanden ist und was Sie beachten sollten, wenn Sie nach dem Harvard-Stil zitieren möchten.

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Zitierstile (2): Der Harvard-Stil

Zitierstile (1): Deutsche Zitierweise

Zitieren mit Fußnoten – so lässt sich die deutsche Zitierweise auf den Punkt bringen. Dieser Artikel beschreibt, wie die deutsche Zitierweise entstanden ist, wie sie angewendet wird und was Sie beachten sollten, wenn Sie diese Zitierweise für Ihre Bachelor- oder Masterarbeit verwenden möchten.

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Zitierstile (1): Deutsche Zitierweise

Richtiges Zitieren (8): Welche Zitierregeln gelten unabhängig vom gewählten Zitierstil?

Ein Zitierstil macht Angaben dazu, wie Sie im Text ein Zitat belegen (zum Beispiel ob direkt im Text oder in einer Fußnote) und auf welche Weise diese Quelle im Literaturverzeichnis aufgeführt wird (ob zum Beispiel die Angaben durch Punkt, Komma oder Doppelpunkt von­einander getrennt werden).

In den Handbüchern zum jeweiligen Zitierstil steht aber meist noch mehr als das: nämlich auch etwas dazu, ob beim erneuten Zitieren aus derselben Quelle der Quellenbeleg wieder hingeschrieben wird oder ob „ebd.“ verwendet wird, oder ob „vgl.“ vor einem Quellenbeleg notiert wird und wenn ja, wann. Diese Zitierregeln sind nicht spezifisch für einen bestimmten Zitierstil, sondern gelten meist unabhängig von diesem. Einige dieser Zitierregeln stelle ich im Folgenden beispielhaft dar – und zwar solche, die unserer Erfahrung nach vielen Studierenden Probleme bereiten oder Fragen aufwerfen.

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Richtiges Zitieren (8): Welche Zitierregeln gelten unabhängig vom gewählten Zitierstil?

Richtiges Zitieren (7): Welcher Zitierstil für welches Studienfach?

APA, Chicago Style, Harvard Notation, deutsche Zitierweise – die Auswahl ist riesig. Das macht es nicht leicht, den passenden Zitierstil für die eigene Bachelor- oder Masterarbeit zu finden. Gut zu wissen: Für bestimmte Studienfächer haben sich bestimmte Zitierstile als Standard herausgebildet. Dieser Artikel beschreibt, welcher Zitierstil sich für Ihr Studienfach anbietet und wie Sie den für Ihre Arbeit geeigneten Zitierstil finden können.

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Richtiges Zitieren (7): Welcher Zitierstil für welches Studienfach?

Richtiges Zitieren (6): Was muss ich beim Literaturverzeichnis beachten?

Ein Literaturverzeichnis verzeichnet alle Quellen, aus denen Sie in Ihrer Arbeit zitiert haben. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich (fast) alle Vorgaben zum Aufbau eines Literaturverzeichnisses bringen lassen.

Dann fangen aber die Fragen an: Muss ich es weiter unterteilen? Wie ordne ich die Einträge an? Wie verfahre ich, wenn es mehrere Quellen desselben Autors gibt? Und in welcher Reihenfolge stehen die Einzelangaben in einem Eintrag?

Das ist je nach Zitierstil (zum Beispiel Harvard, APA, Chicago Style) unterschiedlich. Informationen dazu finden Sie vielleicht in Ihren Zitierrichtlinien. Im Folgenden gehe ich auf zitierstilübergreifende Fragen ein, bei denen unserer Erfahrung nach oft ein gewisser Auslegungsspielraum besteht.

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Richtiges Zitieren (6): Was muss ich beim Literaturverzeichnis beachten?

Richtiges Zitieren (5): Was muss ich bei einem Kurzbeleg beachten?

Das Zitieren mit Kurzbeleg im Text hat sich in der Praxis weitgehend durchgesetzt. Es ist jedoch nicht einheitlich geregelt: Wie Sie konkret vorgehen, ist je nach Zitierstil unterschiedlich und kann auch je nach Fachbereich individuell geregelt sein. Werfen Sie also zunächst einen Blick in den Zitierleitfaden Ihres Fachbereichs. Falls Sie dort nicht fündig werden, finden Sie im Folgenden einige Antworten auf Fragen, die uns regelmäßig zu diesem Thema gestellt werden:

  • Wie belege ich ein Zitat direkt im Satz?
  • Wie belege ich ein sinngemäßes und ein wörtliches Zitat in einem Satz?
  • Was tun, wenn die Zitate in der Quelle auf unterschiedlichen Seiten stehen?
  • Wohin kommt die Quellenangabe?
  • Muss ich bei einem Kurzbeleg immer eine Seitenzahl angeben?
  • Wann geht es auch ohne Seitenzahlen?
  • Wie gebe ich den Kurzbeleg einer Quelle an, die von mehreren Autoren stammt?
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Richtiges Zitieren (5): Was muss ich bei einem Kurzbeleg beachten?

Richtiges Zitieren (4): Welche Zitiertechnik ist die beste?

Vollbeleg- oder Kurzbelegmethode, Fußnoten- oder Im-Text-Zitierweise, Harvard Notation, APA Style oder deutsche Zitiermethode – diese Begriffe tauchen immer wieder auf, wenn es um das richtige Zitieren geht. Bevor ich näher auf verschiedene Zitiertechniken eingehe, möchte ich verdeutlichen, welche Begriffe zum Zitieren in der Literatur vorkommen und wie sie voneinander abgegrenzt werden können (obwohl sie gelegentlich synonym verwendet werden):

  • Die Zitiertechnik beschreibt, wie Sie beim Zitieren vorgehen können. Als „traditionelle Zitiertechniken“ lassen sich der Vollbeleg und der Kurzbeleg unterscheiden (Theisen 2017, S. 161). Die Zitiertechnik (oder Zitiermethode) kann sich aber auch darauf beziehen, ob Sie die Quellenangaben in den Fußnoten oder direkt im Text unterbringen. Um diese Möglichkeiten wird es in diesem Artikel gehen.
  • Zitierweise ist ein umfassender Begriff. Er drückt allgemein aus, auf welche Art und Weise Sie zitieren: ob mit Vollbeleg oder Kurzbeleg, ob nach der amerikanischen oder deutschen Zitierweise, ob mit oder ohne „vgl.“ usw.
  • Der Begriff Zitierstil bezieht sich auf einen bestimmten Zitierstil einer Institution oder Organisation, zum Beispiel auf den APA Style der American Psychological Association oder den Vancouver-Stil der International Committee of Medical Journal Editors. (Auf die einzelnen Zitierstile gehe ich in eigenen Artikeln ein, die demnächst erscheinen.)
  • Der Begriff Zitierform wird in der Literatur eher selten verwendet. Es gibt hingegen verschiedene Formen von Zitaten – nämlich das wörtliche (direkte) und sinngemäße (indirekte) Zitat – und unterschiedliche Formen des Kurzbelegs, zum Beispiel Autor Jahr (Müller 1950) oder Autor Kurztitel (Müller, Einsatz). Letzteres wird auch als Zitiersystem bezeichnet.

Im Folgenden geht es also um die verschiedenen Zitiertechniken – Vollbeleg oder Kurzbeleg bzw. Belegen der Quellen im Text oder in Fußnoten – und was Sie dabei beachten sollten.

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Richtiges Zitieren (4): Welche Zitiertechnik ist die beste?