Zum Gebrauch der Präpositionen

Neulich las ich in der Einleitung einer BWL-Bachelorarbeit, die ich zum Lektorat erhalten hatte, dass im Rahmen des folgenden Kapitels Aspekte bezüglich der Effektivität der neuen Strategie untersucht werden sollen. Viel zu kompliziert, dachte ich spontan – aber nicht die Aufgabenstellung, sondern die Formulierung: Warum nicht einfach im folgenden Kapitel Aspekte zur Effektivität der neuen Strategie untersuchen?

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Zum Gebrauch der Präpositionen

Aufzählung von mehreren gleichrangigen Begriffen:

„Paula, Mirko, Leila und Schorsch“

Aufzählungen mehrerer Begriffe im Fließtext – wie langweilig, werden Sie sagen. Wohl wahr. Ich hätte es zunächst selbst nicht für möglich gehalten, dass sich dieses Thema als Stoff für einen (auch noch längeren) Ratgeberartikel eignet. Vielmehr hat es sich nach und nach an die Oberfläche gearbeitet, bis mir irgendwann klar war, dass es sich gut für einen solchen Artikel eignet. Denn zum einen müssen wohl in fast allen Arbeiten verschiedene Dinge aufgezählt werden, und zum anderen lauern hier ungeahnte Fallstricke, wie ich im Rahmen des Lektorats immer wieder merke. Daher lohnt es sich, dem einmal nachzugehen.

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Aufzählung von mehreren gleichrangigen Begriffen:

Über Pudel und Möpse – vor allem aber über „und“

Zu Aufzählungen von zwei gleichrangigen Begriffen im Fließtext

A und B – A sowie B – zum einen A, zum anderen B – einerseits A, andererseits aber auch B – was ist die beste Möglichkeit, um zwei gleichrangige Dinge miteinander zu verbinden? So eine banale Frage, möchte man meinen. Auf welche Irrwege man hier aber geraten kann, möchte ich unter die Lupe nehmen – und Tipps geben, wie man sie vermeidet.

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Über Pudel und Möpse – vor allem aber über „und“

Wer A sagt, muss auch bei A bleiben – die Kasuskongruenz

Neulich las ich im Rahmen des Lektorats einer Bachelorarbeit folgende Formulierung: die Bedeutung des Staates als solchem. Gemeint ist, dass der Staat als solcher eine Bedeutung hat. Aber wie kommt die Autorin auf „solchem“? Für die Wahl des Dativs (Wem-Fall) gibt es hier keinen Grund; er ist laut Grammatikregeln nicht korrekt (es geht nur die Kasuskongruenz, doch dazu später). Und dennoch wird an solchen und ähnlichen Wendungen häufig der Dativ verwendet. Dem möchte ich in diesem Beitrag einmal nachgehen.

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Wer A sagt, muss auch bei A bleiben – die Kasuskongruenz

Konjunktiv und indirekte Rede: Wie kann ich den Konjunktiv umgehen?

Okay, die Überschrift ist irreführend: in einer wissenschaftlichen Arbeit auf den Konjunktiv verzichten? Das kann nicht euer Ernst sein! Die richtige Verwendung des Konjunktivs ist doch die Königsdisziplin des wissenschaftlichen Schreibens. Wie soll man ohne Konjunktiv verdeutlichen, wo die eigene Meinung aufhört und die einer anderen Person anfängt?

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Konjunktiv und indirekte Rede: Wie kann ich den Konjunktiv umgehen?

Konjunktiv und indirekte Rede: Bildung und Gebrauch von Konjunktiv I und II

Irrealis, Faktizität, irreale Aussage‑, Wunsch- und Finalsätze – diese Begriffe tauchen in vielen Artikeln zum richtigen Gebrauch von Konjunktiv und indirekter Rede auf. Das macht wenig Mut, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Dieser Blogartikel zeigt: Es geht auch anders!

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Konjunktiv und indirekte Rede: Bildung und Gebrauch von Konjunktiv I und II

Präsens oder Präteritum? Die Wahl der richtigen Zeitform

Durchgängig Präsens? Oder Präsens und Präteritum gemischt? Die Frage, welche Zeitform in einer wissenschaftlichen Arbeit verwendet werden soll, gehört zu den häufigsten Fragen, die an unser Lektorat herangetragen werden. In diesem Artikel schaffen wir Klarheit.

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Präsens oder Präteritum? Die Wahl der richtigen Zeitform

An den/die LeserIn? Die geschlechtsneutrale Schreibweise

Schüler und Schülerinnen, SchülerInnen, Schüler/‑innen oder SuS? Beim Verfassen einer Bachelor-, Masterarbeit oder Dissertation kommt heute niemand mehr daran vorbei, sich mit dem Thema geschlechtsneutrales Schreiben zu beschäftigen. Doch gibt es überhaupt eine geschlechtsneutrale Schreibweise und welche Schreibweise ist sinnvoll oder empfehlenswert? Wir geben einen Überblick.

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An den/die LeserIn? Die geschlechtsneutrale Schreibweise

Das Für und Wider von sic – was tun bei Fehlern in Zitaten?

Im Rahmen unseres Korrekturlesens machen wir aus dem Bestanteil einen Bestandteil und aus dem Standart den Standard. Was aber, wenn ein solcher Fehler in einer Textstelle steht, die Sie wörtlich zitieren möchten? Laut gängigen Ratgebern haben Sie hier keine Wahl: Sie müssen diese Textstelle buchstabengetreu wiedergeben, also mit dem Fehler. Und damit niemand denkt, dass dieser Fehler von Ihnen stammen könnte, geben Sie dahinter [sic] (lateinisch für: wirklich so) an.

Doch ist das wirklich immer die einzige bzw. die beste Lösung? Dieser Blog-Eintrag beschäftigt sich mit dem Für und Wider von sic.

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Das Für und Wider von sic – was tun bei Fehlern in Zitaten?