Zeugnisanalyse/-erstellung

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Zeugnisanalyse/-erstellung

Zeugnisanalyse und Zeugniserstellung

Arbeitszeugnisse sind im deutschsprachigen Raum fester Bestandteil aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen – eine Zeugnisanalyse und die Optimierung oder Erstellung eines Arbeitszeugnisses lohnen sich daher, weil Sie damit die Art und Weise der Beurteilung und auch die Verfügbarkeit eines Zeugnisses beeinflussen können.

Zeugnisanalyse

Ein Zeugnis muss zwei Anforderungen genügen: dem Wohlwollensanspruch und dem Wahrheitsanspruch. Leistungen und Verhalten des Arbeitnehmers sollen zutreffend beurteilt werden, wobei der weitere Berufsweg nicht unnötig erschwert werden darf. Der Zeugniscode ist Resultat dieser Anforderungen.

Ich entschlüssle für Sie den Code! Sie erfahren, wie Ihr Arbeitgeber Fachkenntnisse, Arbeitsergebnisse, persönliche Führung und Engagement beurteilt und was Personalverantwortliche sonst noch aus dem Zeugnis lesen können.

Die Ergebnisse der Zeugnisanalyse können Sie nutzen, um Ihre Stärken überzeugend in den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch zu präsentieren und sich auf Fragen zu evtl. Schwächen vorzubereiten – und natürlich, um eine Verbesserung des Zeugnisses bei Ihrem Arbeitgeber anzuregen.

Zeugniserstellung

Für den Erfolg Ihrer Bewerbung benötigen Sie qualifizierte Arbeitszeugnisse. Manche Arbeitgeber lassen sich jedoch Zeit mit der Erstellung oder übertragen diese gleich auf den ehemaligen Stelleninhaber. Kleinere Unternehmen kennen sich mit den Formalien und der Zeugnissprache zudem nicht immer aus. Unbeabsichtigt wird ein schlechtes Zeugnis ausgestellt, wo eigentlich Anerkennung ausgesprochen werden sollte.

Ich erstelle einen Entwurf, mit dem Sie sicher und schnell zu einem aussagekräftigen Arbeitszeugnis (auch als Zwischenzeugnis) kommen. Dabei achte ich darauf, dass alle formalen Anforderungen eingehalten sind und die Beurteilung Ihrer Leistungen und Ihres Verhaltens so ausfällt, wie Sie (oder Ihr Arbeitgeber) es wünschen.

Auch mit der Erstellung von Zeugnissen im Zuge arbeitsgerichtlicher Auseinandersetzungen habe ich umfangreiche Erfahrung (unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Fachanwälten für Arbeitsrecht und die Tätigkeit im Zuge von Aufhebungsverträgen). Ich erstelle einen Entwurf, der den Zeugnisstandards entspricht und von beiden Seiten akzeptiert werden kann, aber gleichzeitig individuell und möglichst authentisch auf Ihre Leistungen eingeht.

Kosten:

Die Kosten für die Optimierung und Erstellung von Zeugnissen werden nach einem Stundensatz von 56 € zzgl. MwSt. kalkuliert.

Neuerstellung eines Arbeitszeugnisses für Fachkräfte (inkl. Vorgespräch): ca. 150 € zzgl. MwSt. / 178,50 € inkl. MwSt.
Zeugnisanalyse in der persönlichen Beratung: ab 35 € zzgl. MwSt. / 41,65 € inkl. MwSt.

Zu unserer Preisliste (als PDF-Datei).

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Zeugnisoptimierung

Zeugnisoptimierung: Motive und Vorgehen

Als Karriereberaterin habe ich häufig mit Arbeitszeugnissen zu tun: Ich lese sie, um etwas über den Werdegang und die Kompetenz meiner Klienten zu erfahren; ich erstelle Zeugnisse im Auftrag von Arbeitgebern, Arbeitnehmern oder Rechtsanwälten, wenn das Unternehmen nicht die Ressourcen dazu hat oder dies im Zuge arbeitsrechtlicher Auseinandersetzungen so vereinbart wurde; und ich werde oft um die Analyse und in deren Folge um die Optimierung von Arbeitszeugnissen gebeten. Dann geht es um die Frage: Was soll eigentlich ausgedrückt werden und was steht wirklich im Zeugnis? Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Motiven und dem Vorgehen bei einer Zeugnisoptimierung.

Ich möchte hier den häufigeren Fall schildern, in dem ein Arbeitnehmer am Ende eines Arbeitsverhältnisses ein Zeugnis erhält und sich nicht ganz sicher ist, ob die Darstellung der Sachverhalte und die Beurteilung seiner Leistung und seines Verhaltens angemessen sind.

Die wenigsten Zeugnisse sind sprachlich, formal und inhaltlich einwandfrei. In der Regel stelle ich ein paar Rechtschreibfehler fest, manchmal ist der Aufbau des Zeugnisses ungewöhnlich oder es fehlen Beurteilungsaspekte, die aufgrund von Position oder Aufgaben erwartet werden dürfen.

Das hat verschiedene Gründe: Wenn ein Zeugnis ausgestellt wird, besiegelt dies oft das Ende der Zusammenarbeit der beiden Vertragsparteien. Nicht jede Partei ist damit einverstanden. Wurde dem Arbeitnehmer gekündigt, fühlt er sich möglicherweise ungerecht behandelt und damit häufig auch ungerecht beurteilt. Hat der Arbeitnehmer gekündigt, ist nicht jedes Unternehmen so souverän, den Verlust eines guten Mitarbeiters sportlich zu nehmen. Auch eine Schieflage des Unternehmens, längere Krankheit des Arbeitnehmers, Unstimmigkeiten im Team oder mit dem Vorgesetzten schlagen sich möglicherweise in einer nicht sehr sorgfältigen oder wohlwollenen Ausstellung des Zeugnisses nieder.

Trotzdem ist nicht jeder Mangel ein Grund dafür, das Zeugnis ändern zu lassen, wenn ansonsten die Person eindeutig wertgeschätzt wird und die Leistungen eindeutig angemessen beurteilt werden.

Diese Eindeutigkeit stellt die größte Hürde für ein wirklich einwandfreies Zeugnis dar und sie ist aus meiner Sicht auch der wesentliche Grund, warum ein Zeugnis optimiert werden sollte. Denn in der Regel halten sich Arbeitgeber, wenn ein gutes Zeugnis ausgestellt werden soll, an die Standards und den Zeugniscode. Doch kann es unter Zeitdruck oder auch durch die Verwendung eines Zeugnisgenerators vorkommen, dass einzelne Beurteilungsaspekte widersprüchlich wirken, übertrieben klingen und nicht mit der zusammenfassenden Zufriedenheitsaussage harmonieren. Dann ist es ratsam, das Zeugnis auf ein Gesamtbild zu vereinheitlichen.

Vorgehensweise: In diesem Fall sollte der Arbeitnehmer umgehend Kontakt zu seinem (ehemaligen) Arbeitgeber aufnehmen. Es empfiehlt sich ein wertschätzendes, sachliches Vorgehen, bei dem zunächst einmal Wohlwollen und Entgegenkommen auf der anderen Seite unterstellt werden. Als „Aufhänger“ eignen sich besonders die kleineren Tippfehler, derentwegen ohnehin eine Korrektur erfolgen sollte. Dann können auch die weiteren gewünschten Änderungen und Ergänzungen angesprochen werden. Sind Aufgaben unvollständig dargestellt oder fehlen Beurteilungsaspekte, ist es hilfreich, auf Stellenbeschreibungen oder Notizen aus Mitarbeiterbeurteilungen zurückgreifen zu können. Am einfachsten für beide Seiten ist es, wenn das vorhandene Zeugnis erfasst und optimiert wird, wobei die bearbeiteten Stellen kenntlich gemacht und zum Beispiel in einem Begleitschreiben oder Telefonat kurz erläutert werden sollten.

Gern sehe ich Ihr Zeugnis durch (Zeugnisanalyse) und berate Sie dazu, wie Sie, wenn es erforderlich und sinnvoll ist, Ihr Arbeitszeugnis optimieren lassen können (Bewerbungsberatung).

Achtung: Je größer die Kränkung ist, die durch die Trennung verursacht wurde, desto stärker ist die Neigung beim Arbeitnehmer, auf ein übervollständiges und sehr detailliertes Zeugnis zu bestehen, bzw. beim Arbeitgeber, ein eher kurzes und oberflächliches Zeugnis auszustellen. Das zu knappe, aber auch das zu ausführliche Zeugnis wirkt auf den zukünftigen Arbeitgeber wie ein Alarmsignal, deutet es doch auf eine Auseinandersetzung hin.

Tipp: Fragen Sie bei einer guten Gelegenheit nach einem Zwischenzeugnis. Anlass kann das Ausscheiden eines Vorgesetzten sein, Ihr Wechsel in eine andere Abteilung oder die Übernahme von mehr Verantwortung oder eines neuen Aufgabenbereichs. Zu diesem Zeitpunkt sind die Wogen glatt, es gibt einen offiziellen Grund für die Zwischenbeurteilung und beide Seiten sind an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert.

[16.04.2016]

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