Wissenschaftscoaching

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Service

Service im Lektorat, Wissenschaftslektorat und Wissenschaftscoaching

In den 16 Jahren unseres Bestehens haben wir uns zu einem der führenden Wissenschaftslektorate im deutschsprachigen Raum entwickelt. Wir freuen uns darüber, dass so viele Kundinnen und Kunden auf Empfehlung zu uns kommen.

Professionelle Dienstleistungen auf hohem Niveau, ein Höchstmaß an Sorgfalt und Zuverlässigkeit bei der Auftragsdurchführung und transparente Preise: Das ist unser Service im Lektorat, Wissenschaftslektorat und Wissenschaftscoaching für Sie.

Den Dienst am Kunden nehmen wir ernst: Alle Aufträge führen wir selbst durch, es wird nichts delegiert.

Hinweis zum Wissenschaftslektorat

Bei längeren Texten wie Dissertationen oder Sachbüchern ist es für Sie am günstigsten, wenn Sie uns Ihren Text rechtzeitig ankündigen. Wir reservieren uns dann die erforderliche Zeit. So können Sie Ihren Text bis zum vereinbarten Termin in aller Ruhe fertigstellen; gleichzeitig ist die Rückübermittlung zu Ihrem Wunschtermin sichergestellt.

Oft kommt es aber anders als geplant: Bekannte, die beim Korrekturlesen helfen wollten, sind plötzlich nicht mehr verfügbar; Computerprobleme fressen Ihre Zeit und machen den ausgetüftelten Zeitplan zunichte – und der Abgabetermin rückt immer näher. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen in Engpasssituationen spontan helfen können.

Für Texte bis zu 50 Seiten haben wir feste Zeitpuffer eingeplant. Daher können wir Eilaufträge oft annehmen und kurzfristig mit dem Korrekturlesen oder Lektorat Ihres Textes beginnen.

Hinweis zum Wissenschaftscoaching

Die Entscheidung über die Zusammenarbeit in einem (längeren) Coachingprozess wird erst nach einem Erstgespräch gefällt. Der Anlass sowie individuelle Gegebenheiten bestimmen das Vorgehen und den Ablauf des Wissenschaftscoachings. Termine werden verbindlich gehandhabt und fest für Sie reserviert, wobei sich in diesem Bereich ein Abstand von zwei bis vier Wochen empfiehlt.

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Wissenschaftscoaching

Wissenschaftscoaching

Im Wissenschaftscoaching bieten wir Studierenden und Promovierenden professionelle und erfahrene Hilfe zur Überwindung von Schwierigkeiten und Krisen bei der Fertigstellung einer wissenschaftlichen Arbeit (Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation / Promotionsschrift).

Weitere Informationen zum Wissenschaftscoaching

Zielgruppe:

Das Wissenschaftscoaching wird zumeist von Studierenden und Promovierenden in der Abschlussphase der Arbeit in Anspruch genommen.

Gelegentlich nutzen auch Studierende bei der ersten wissenschaftlichen Arbeit (Hausarbeit) das Wissenschaftscoaching zum Erlernen einer hilfreichen grundsätzlichen Vorgehensweise beim wissenschaftlichen Arbeiten.

Autoren finden das Wissenschaftscoaching hilfreich bei der Klärung wesentlicher Fragen vor und während des Schreibens von Fach- und Sachbüchern oder Ratgebern.

Anlässe:

Schwierigkeiten beim wissenschaftlichen Arbeiten und persönliche Krisen, die sich manifestieren in Schreibblockaden, Verzetteln/Planlosigkeit und Prokrastination (Aufschieben, Festhalten an der Arbeit, Nicht-abgeben-Können), Rollenkonflikten (zu Doktorvater/-mutter, Arbeitsgruppe, Partner/-in, Familie) und einer unausgeglichenen Work-Life-Balance (Verlust von sozialen Kontakten und Überbewertung der wissenschaftlichen Arbeit), Zeitnot, hohem Arbeitsdruck sowie dem Verschieben oder Verpassen des Abgabetermins.

Ziel:

Grundsätzliches Ziel ist die Fertigstellung und Abgabe der Arbeit, der Abschluss des Studiums bzw. die Promotion.

Bei der Fertigstellung einer Hausarbeit oder Bachelorarbeit ist das Ziel des Wissenschaftscoachings außerdem die Erlangung von Kompetenz und Selbstwirksamkeit beim wissenschaftlichen Arbeiten.

Methoden:

Das Wissenschaftscoaching ist eine Kombination aus Coaching (Klären von Ursachen und Überwindung der Schwierigkeiten bzw. der Krise), Verhaltenstraining (z. B. zum Zeitmanagement, zu Arbeitsplanung und Arbeitsverhalten sowie zur Priorisierung von Aufgaben) und Beratung (zu einzelnen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens wie Exzerpieren und Zitieren).

Während des Wissenschaftsoachings werden gelegentlich Fragen gestreift zu Themen- und Methodenwahl, Literaturrecherche und Literaturauswahl, Zitierweise sowie Aufbau und Strukturierung der wissenschaftlichen Arbeit. Diese Themen werden beratend behandelt und sollten zusätzlich in kollegialen Gesprächen (z. B. Doktorandenkolloquium), mit einem Tutor oder dem Betreuer der Arbeit, dem Doktorvater bzw. der Doktormutter geklärt werden.

Aufwand:

In einem (kostenlosen) Erstgespräch werden der individuelle Anlass, die möglichen Schwerpunkte und der Ablauf des Wissenschaftscoachings besprochen; Dauer und Kosten werden kalkuliert. Das Erstgepräch dient außerdem der Einschätzung, ob eine erfolgreiche Zusammenarbeit im besprochenen Rahmen möglich ist.

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Lektorat einer Masterarbeit

Lektorat einer Masterarbeit / Master-Thesis (Wissenschaftslektorat)

Das Lektorat einer Masterarbeit kann aus verschiedenen Gründen für Sie in Frage kommen. Wenn Sie gerade Ihre Master-Thesis verfassen, haben Sie zwar schon Erfahrungen mit dem Schreiben wissenschaftlicher Texte. Doch im Vergleich zu einer Haus- oder Bachelorarbeit ist bei der Masterarbeit die Themenstellung anspruchsvoller, die Literatur umfangreicher, die eventuell anzufertigende empirische Studie aufwendiger. Das macht es nicht einfacher. Viele Studierende sind daher froh, wenn sie wissen, dass ihre Masterarbeit vor der Abgabe professionell lektoriert wird.

Wir haben uns im Laufe der Jahre auf das Lektorat wissenschaftlicher Arbeiten wie zum Beispiel Masterarbeiten spezialisiert. Dabei achten wir auf alles, worauf es hier ankommt: auf die Einheitlichkeit von Schreibweisen und Zitierweise, auf die Präzision und Eindeutigkeit bei Wortwahl und Formulierung, auf die Stringenz und den roten Faden.

Was ist im Lektorat einer Masterarbeit enthalten?

In jedem Lektorat einer Masterarbeit ist ein Korrekturlesen (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik) enthalten. Ansonsten richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen: Vielleicht reicht Ihnen eine sprachlich-stilistische Optimierung (Basislektorat). Vielleicht möchten Sie aber, dass Ihr Text auf Herz und Nieren geprüft wird, weil Sie das Gefühl haben, dass Sie sich wiederholt haben, dass die Übergänge nicht klar sind und der rote Faden nicht deutlich wird. Dann überprüfen wir zusätzlich Aufbau und Argumentation (Komplettlektorat).

Wie lange dauert das Lektorat einer Masterarbeit?

Für das Lektorat einer rund 80-seitigen Masterarbeit benötigen wir ungefähr zwei bis drei Arbeitstage. Gern halten wir uns diese Zeit für Sie frei. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail – am besten einige Wochen im Voraus.

Was ist nach dem Lektorat einer Masterarbeit noch zu tun?

In der Regel sind im Anschluss an das Lektorat einer Masterarbeit ein bis zwei Tage zu deren Fertigstellung ausreichend. Um die Einarbeitung der Korrekturen von Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und kleinerer stilistischer Änderungen brauchen Sie sich nicht mehr zu kümmern – dies haben wir bereits direkt in der Datei geändert (in dem Versionsvergleich, den Sie erhalten, können Sie sich über all diese Änderungen informieren).

Ihr Job ist es, den Text auf die Anmerkungen durchzusehen, die wir in den Text eingefügt haben: Das können Vorschläge für Umformulierungen sein, die die Lesbarkeit einer Textstelle verbessern (hier gibt es kein Richtig oder Falsch; daher möchten wir die Entscheidung darüber Ihnen überlassen). Das kann aber auch eine Anmerkung an einer Stelle sein, wo uns ein Bruch in der Argumentation aufgefallen ist. Wir beschreiben dann die Unstimmigkeit und schlagen Ihnen nach Möglichkeit eine Umformulierung oder sonstige Änderung vor.

Der Zeitaufwand für die Fertigstellung hängt somit auch vom gewählten Leistungsumfang (Basis- oder Komplettlektorat) ab und davon, wie weit Sie unsere Anmerkungen umsetzen möchten. Der Aufwand kann daher variieren.

Preisbeispiel: Das Lektorat einer Masterarbeit mit 80 Seiten kostet 400 € zzgl. MwSt. / 476 € inkl. MwSt.

Auf der Übersichtseite zum Lektorat finden Sie die wesentlichen Informationen zu den Arbeitsschritten, unserer Arbeitsweise, der Bearbeitungsdauer und den Kosten zusammengefasst.

Wenn Sie weitere Fragen zum Lektorat Ihrer Masterarbeit haben, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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Lektorat einer Dissertation

Lektorat einer Dissertation / Doktorarbeit (Wissenschaftslektorat)

Das Lektorat einer Dissertation ist für viele Promovierende interessant. Denn das Verfassen einer Dissertation dauert oft mehrere Jahre, gerade dann, wenn sie berufsbegleitend geschrieben wird (was häufig der Fall ist). Beim Zusammenfügen der einzelnen Kapitel im Rahmen der Fertigstellung der Arbeit zeigt sich manchmal, dass die Kapitelübergänge holprig sind und der Text sprachlich-stilistisch nicht mehr wie aus einem Guss wirkt.

Der Schwerpunkt des Wissenschaftslektorats besteht darin, eine einheitliche wissenschaftliche Stilebene herzustellen, ohne dass Ihre individuelle Handschrift verloren geht. Wir überprüfen beim Lektorat einer Dissertation Anschlüsse und Bezüge, Präzision und Eindeutigkeit von Wortwahl und Formulierung und sorgen für eine flüssige Lesbarkeit des Textes (Basislektorat). Auf Wunsch machen wir außerdem auf eventuelle logische Brüche oder Unstimmigkeiten bei der Argumentation aufmerksam (Komplettlektorat). Zugleich prüfen wir, ob Ihre Arbeit alle Anforderungen an wissenschaftliche Texte erfüllt, wie zum Beispiel Konsistenz der Quellen in den Fußnoten und im Literaturverzeichnis, einheitliche Zitierweise, Vollständigkeit der Verzeichnisse.

Wie läuft das Lektorat einer Dissertation / Doktorarbeit ab?

Gerade bei längeren Texten wie Dissertationen freuen wir uns über eine rechtzeitige Reservierung Ihres Wunschtermins – am besten vier bis sechs Wochen im Voraus. So haben Sie Planungssicherheit.
Für das Lektorat einer rund 200-seitigen Dissertation halten wir uns eine Woche frei. Sie können bis zu dem vereinbarten Termin an Ihrem Text weiterarbeiten und schicken ihn uns dann per E-Mail.

Wie können die Kosten für das Lektorat im Rahmen gehalten werden?

Unserer Erfahrung nach sind gerade lange Texte wie Dissertationen in Bezug auf Aufbau und Argumentation oft schon so gut ausgearbeitet, dass ein Komplettlektorat für den gesamten Text nicht erforderlich ist. Daher schlagen wir Ihnen gern Möglichkeiten zu Ihrer Entlastung vor, zum Beispiel:

(1) Komplettlektorat zentraler Kapitel (zum Beispiel Einleitung, theoretischer Teil und Fazit), Basislektorat oder Korrekturlesen der übrigen Kapitel
Kostenbeispiel: 6,30 € für das Komplettlektorat, 4,50 € für das Basislektorat, 2,70 € für das Korrekturlesen, jeweils pro Standardseite mit 1.800 Zeichen und zzgl. MwSt.

(2) Korrekturlesen des gesamten Textes; Beschreibung von Möglichkeiten, um den roten Faden noch deutlicher herauszuarbeiten, in der separaten Dokumentation
Kostenbeispiel: 2,70  € pro Standardseite (zzgl. MwSt.) für den gesamten Text plus 1–2 Stunden à 50 € (zzgl. MwSt.) für die Erstellung der separaten Datei

(3) Basislektorat der gesamten Arbeit und Einfügen von Kommentaren bei logisch-argumentativen Unklarheiten
Kostenbeispiel: 4,50 € pro Standardseite (zzgl. MwSt.) für den gesamten Text plus rund 2–3 Stunden à 50 € (zzgl. MwSt.) für das Einfügen der Kommentare

Preisbeispiel: Das Basislektorat einer Dissertation mit 150 Seiten kostet 675 € zzgl. MwSt. / 803,25 € inkl. MwSt.

Auf der Übersichtseite zum Lektorat finden Sie die wesentlichen Informationen zu den Arbeitsschritten, unserer Arbeitsweise, der Bearbeitungsdauer und den Kosten zusammengefasst.

Wenn Sie weitere Fragen zum Lektorat einer Dissertation haben, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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Lektorat einer Bachelorarbeit

Lektorat einer Bachelorarbeit / Bachelor-Thesis (Wissenschaftslektorat)

Das Lektorat einer Bachelorarbeit ist bei vielen deshalb von Interesse, weil dies häufig die erste längere wissenschaftliche Arbeit ist, die im Studium geschrieben wird. Auch wenn Sie das Thema (hoffentlich) gut bearbeiten konnten, sind vielleicht Fragen aufgetaucht: Entspricht mein Schreibstil dem einer wissenschaftlichen Arbeit? Ist die Zitierweise in Ordnung? Ist der rote Faden durchgängig erkennbar? Stimmen die Übergänge?

Zu wissen, dass die Bachelorarbeit professionell lektoriert wird, kann sehr beruhigend sein. Wir überprüfen Ihre Arbeit mit viel Erfahrung, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl auf Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Einheitlichkeit, Typografie, Sprache und Stil (= Basislektorat), auf Wunsch auch auf Aufbau und Argumentation (= Komplettlektorat). So können Sie Ihre Arbeit mit einem guten Gefühl abgeben.

Wie läuft das Lektorat einer Bachelorarbeit ab?

Damit Sie sicher sein können, dass wir freie Kapazitäten für das Lektorat Ihrer Bachelor-Thesis haben, reservieren Sie am besten einige Wochen im Voraus einen Termin bei uns. Für das Lektorat einer Bachelorarbeit mit 40 bis 50 Seiten benötigen wir ein bis zwei Arbeitstage. Zum vereinbarten Termin schicken Sie uns dann Ihre Arbeit – am besten als Word-Datei per E-Mail. Sobald wir Ihre Arbeit erhalten haben, bestätigen wir Ihnen dies ebenfalls per E-Mail und beginnen dann umgehend mit dem Lektorat. Nach ein bis zwei Arbeitstagen erhalten Sie Ihre lektorierte Bachelorarbeit zurück.

Was ist nach dem Lektorat einer Bachelorarbeit noch zu tun?

Unserer Erfahrung nach werden im Anschluss an das Lektorat einer Bachelorarbeit noch ein bis zwei Tage zu deren Fertigstellung benötigt. Alle Änderungen von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik haben wir bereits in die Datei eingearbeitet, ebenso kleinere sprachlich-stilistische Änderungen. Die Schreibweisen haben wir vereinheitlicht; eine Wortliste informiert Sie über die in Ihrem Text geltenden Schreibweisen.
Sie sehen die Arbeit auf die Anmerkungen oder Kommentare durch, die wir eingefügt haben, wenn uns etwas nicht klar war (zum Beispiel weil der Satz unvollständig war oder ein Bezug nicht passte) oder wenn wir die Entscheidung über eine Umformulierung Ihnen überlassen wollten.

Preisbeispiel: Das Lektorat einer Bachelorarbeit mit 40 Seiten kostet ab 200 € zzgl. MwSt. / 238 € inkl. MwSt.

Auf der Übersichtseite zum Lektorat finden Sie die wesentlichen Informationen zu den Arbeitsschritten, unserer Arbeitsweise, der Bearbeitungsdauer und den Kosten zusammengefasst.

Wenn Sie weitere Fragen zum Lektorat Ihrer Bachelorarbeit haben, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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Team

Team Lektorat

Das Team Lektorat steht für eine professionelle und zuverlässige Ausführung der Aufträge. Wir erledigen die Arbeiten selbst und stehen Ihnen jeweils als persönliche Ansprechpartnerin zur Verfügung. Alle Aufträge werden auf unseren Rechnern, mit unseren Programmen und in unseren Räumen durchgeführt.

Das Team Lektorat stellt sich vor:

Dr. Anette Nagel

Die termingerechte Fertigstellung sprachlich und formal einwandfreier Texte ist meine Passion und tägliche Herausforderung.

Bei CONTEXTA bin ich für die Bereiche Korrektur und Lektorat verantwortlich. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Lektorat von Dissertationen der Fachgebiete Jura, Betriebswirtschaft und Sozialwissenschaften.

Für den Umgang mit anspruchsvollen Texten kommt mir mein Studium der Musikwissenschaft und Philosophie in Berlin und Hamburg zugute sowie meine anschließende Tätigkeit als Mitarbeiterin bei der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesamtausgabe. Hier habe ich die Techniken sorgfältigen wissenschaftlichen Arbeitens von Grund auf erlernt.

Geschult durch die Betreuung einiger hundert Diplomarbeiten und Dissertationen, bin ich mit den sprachlichen und formalen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten bestens vertraut. Ihre Texte sind bei mir in den besten Händen.

Petra Oerke

Bei CONTEXTA bin ich im Schwerpunkt als Berufs- und Laufbahnberaterin und Coach tätig und begleite Fach- und Führungskräfte, häufig mit akademischer Ausbildung, bei beruflichen Entwicklungsprozessen.

Aus meinem Studium der Literaturwissenschaft, meiner früheren Tätigkeit als Tutorin im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück und den Erfahrungen im Lektorat bei CONTEXTA bin ich mit den besonderen Anforderungen an wissenschaftliche Texte vertraut. Daher übernehme ich im Arbeitsbereich Lektorat das Lektorat und Korrekturlesen kürzerer Texte und die Formatierung von Bachelor-, Masterarbeiten und Dissertationen.

Seit 2014 fließen meine Erfahrungen aus der Karriereberatung und dem Lektorat in ein Wissenschaftscoaching ein. Ich unterstütze angehende Akademiker und Promovierende dabei, Schwierigkeiten bei der Fertigstellung ihrer Arbeit zu überwinden.

Ein Ghostwriting oder Beratungs- oder Lektoratsleistungen, die damit gleichzusetzen wären, bieten wir nicht an. Wir befähigen unsere Kunden dazu, ihre Arbeiten selbst zu verfassen.

Vinci, Bürohund im Ruhestand

Im Herbst 2006 stieß ich zum Team von CONTEXTA. Zunächst erhielt ich eine Ausbildung in Bürotauglichkeit – wie Papierkörbe nach Fressbarem durchsuchen (aber nicht umwerfen), andere nicht von der Arbeit abhalten und niemals irgendjemanden (vor allem keine Kunden) anspringen.

Nachdem das ziemlich schnell geklappt hat, spielte ich meine Stärken aus: Ich motivierte zu regelmäßiger Bewegung, förderte die Kommunikation und hellte den grauesten Büroalltag auf. So wurde ich zum Leistungsträger in Sachen Work-Life-Balance.

Seit Herbst 2014 bin ich im Ruhestand und nur noch Familienhund. Glücklicherweise wohne ich nicht weit vom Büro entfernt. So schaue ich gelegentlich mal vorbei oder sehe die Bürodamen auf meinem Weg zu den Kumpels auf der Spielwiese.

Auf Wunsch meiner treuen Leser gehöre ich aber nach wie vor zum Team – und wer mag, findet hier meine Geschichte.

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Lektoratsblog

Lektoratsblog / Lektoratsratgeber zum wissenschaftlichen Schreiben

In unserem Lektoratsblog / Lektoratsratgeber finden Sie viele nützliche Tipps und Informationen rund um das Schreiben Ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit.

Im Rahmen unserer Tätigkeit des Lektorats von Dissertationen und anderen wissenschaftlichen Abschlussarbeiten unterstützen wir Sie individuell und zielorientiert bei der Fertigstellung Ihrer Arbeit. Im Laufe der Jahre haben wir so einen tiefen Einblick in typische Fragestellungen gewonnen, die beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit immer wieder auftauchen und an uns herangetragen werden. Unser Erfahrungswissen möchten wir hier mit Ihnen teilen.

Der Lektoratsratgeber ist nicht vollständig, denn er entsteht nach und nach. Wir veröffentlichen seit Ende 2015 regelmäßig Interessantes aus unseren Leistungsbereichen Lektorat und Karriereberatung. Aus dem Lektorat entsteht ungefähr einmal im Monat ein Beitrag. Dieser wird hier und auf unserer Facebook-Seite veröffentlich. Schauen Sie doch einfach mal vorbei oder verlinken Sie sich mit uns. Wir würden uns darüber freuen!

Der Ratgeber soll das persönliche Gespräch während eines Lektoratsauftrags oder eines Wissenschaftscoachings nicht ersetzen. Wir haben immer ein offenes Ohr für Ihre Fragen und nehmen uns gern die Zeit, Ihre individuellen Anliegen zu besprechen. Wenn Sie eine Unterstützung bei der Fertigstellung Ihrer Arbeit wünschen, informieren Sie sich hier über die Leistungsangebote Korrekturlesen, Lektorat, Formatierung und Coaching.

1. Vorbemerkungen: Ihre Arbeit – Ihre wissenschaftliche Leistung

Der Umgang mit dem Plagiat – ein Blog-Eintrag auch in eigener Sache

Gut fünf Jahre ist die Plagiatsaffäre um den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nun her. Das Thema hat seitdem nichts an Aktualität verloren. Kaum eine Universität, die nicht dazu Stellung nimmt, was Studierenden im Falle eines aufgedeckten Plagiates droht – und kaum ein Doktorand, der nicht weiß, dass es zu den wissenschaftlichen Todsünden gehört, wörtliche oder sinngemäße Zitate nicht zu belegen. Daher erscheint es schwer vorstellbar, dass auch heute …

Ist ein Lektorat meiner wissenschaftlichen Arbeit zulässig?

Einige Studierende fragen sich, ob ein Lektorat ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation überhaupt erlaubt sei. Mit der Plagiatsaffäre um Guttenberg ist die Frage der Eigenständigkeit einer wissenschaftlichen Leistung in den Blick geraten. Daher sind viele verunsichert, wo denn die Grenzen des Zulässigen liegen …

Wann braucht mein Text ein Lektorat?

Diese Frage können nur Sie selbst beantworten. Üblicherweise ist eine Abschlussarbeit nicht die erste wissenschaftliche Arbeit, die jemand schreibt. Daher sollte man mit den Kriterien des wissenschaftlichen Schreibens vertraut sein. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Wer an seinem Fachbereich nicht die erforderliche oder gewünschte Unterstützung durch seinen Professor oder seine Betreuerin erhält, fühlt sich oft unsicher und …

Stilblüten der deutschen Sprache

… werden Sie in diesem Blog nicht finden. Das hat nichts mit Humorlosigkeit zu tun. Auch wir amüsieren uns gern über lustige Wortverdreher auf Plakaten oder Speisekarten. Warum wir diese hier aber nicht wiedergeben möchten, hat zwei Gründe: …

2. Aufbau und Gliederung

Welche Abkürzungen gehören ins Abkürzungsverzeichnis?

Eine Abkürzung wird bei der ersten Nennung ausgeschrieben und in Klammern hinter das Wort gesetzt – so steht es in den meisten Vorgaben für wissenschaftliches Arbeiten. Aber würden Sie schreiben: „Dies entspricht dem Vorgehen in den United States of America (USA)“? Oder: „Gemeint ist zum Beispiel (z. B.) das folgende Verfahren“? Müssen wirklich alle Abkürzungen aufgenommen werden?

Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit – die Kapitelübergänge

„Ich muss noch die Übergänge zwischen den Kapiteln schreiben“, teilte mir neulich eine Studentin mit, als wir einen Termin für das Lektorat ihrer Bachelorarbeit besprachen. „In zwei Wochen kann ich Ihnen die Arbeit schicken.“ Pünktlich zwei Wochen später erhielt ich ihre Arbeit – mit allen Übergängen. Diese lauteten meist so: „In diesem Kapitel wurde dies und das beschrieben. Im nächsten Kapitel geht es um dieses und jenes.“ Dabei lautete die Überschrift des aktuellen Kapitels: „Dies und das“ – und die des nächsten: „Dieses und jenes“. Warum sind solche Übergänge wenig sinnvoll, ja, eigentlich sogar überflüssig?

3. Sprache und Stil

Wissenschaftliches Schreiben = kompliziertes Schreiben?

Was heißt eigentlich wissenschaftliches Schreiben? Wissenschaft ist ein kompliziertes Geschäft. Muss dann nicht auch das Schreiben darüber kompliziert sein? Das könnte man zumindest annehmen, wenn man wissenschaftliche Texte liest: Verschachtelte Sätze, ungebräuchliche Fremdwörter und umständliche Formulierungen sind keine Seltenheit. Dabei können …

Hauptaussagen gehören in einen Hauptsatz

Dieser Blogeintrag widmet sich dem Thema Hauptsätze. Denn nicht nur für Prosatexte, sondern auch für wissenschaftliche Texte gilt die wichtige Regel: Hauptsätze sollten in einem Text die Hauptrolle spielen.

„In Abhängigkeit des Preises“

An dieser Stelle berichten wir über Tendenzen und Entwicklungen der Sprache, so wie sie uns in unserer täglichen Arbeit auffallen. Ein großes Themenfeld sind die Präpositionen. In letzter Zeit stolpere ich vermehrt über das Phänomen, dass in wissenschaftlichen Texten Präpositionen weggelassen oder mit einem anderen Kasus als üblich, gern mit dem Genitiv, verwendet werden. So lese ich manchmal die Wendung „Abhängigkeit des Preises“. Gemeint …

Zusammengesetzte Begriffe mit Bindestrich – und wenn ja, wie vielen?

Neulich las ich eine juristische Dissertation zum Thema Dublin III Korrektur. Dublin III bietet an sich schon genügend Stoff zum Nachdenken. Doch mich brachte ein ganz anderer Aspekt ins Grübeln: die einheitliche Schreibweise zusammengesetzter Begriffe mit Bindestrich.

Ein Komma vor „und“ – ja oder nein?

Vor einem „und“ muss nach neuer Rechtschreibung kein Komma mehr gesetzt werden – davon gehen viele Studierende aus, wie wir feststellen. Diese Regel gilt jedoch nicht immer. Oft ist ein Komma vor „und“ sinnvoll, weil man sonst den Satz falsch verstehen könnte: „Wir aßen die Äpfel(,) und die Bananen ließen wir liegen.“ Oft ist …

Was sind „klein- und mittelständische Unternehmen“?

Examensarbeiten aus den Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL) nehmen einen großen Raum in dem Spektrum an Texten ein, die wir zum Lektorat oder zur Formatierung erhalten. Häufig geht es darin um eine besondere Unternehmensgruppe: die mittelständischen Unternehmen. Hier besteht oft …

4. Formatierung und Druckvorbereitung

Word druckt Fußnoten auf der falschen Seite

Wenn Sie regelmäßig mit Word arbeiten und dabei Texte mit Fußnoten erstellen, kennen Sie sicherlich das Problem: Eine Fußnote wird erst auf der Folgeseite gedruckt – obwohl auf der Seite, auf der die Fußnote stehen sollte, noch genügend Platz ist. Warnsignal dafür, dass eine Fußnote auf der falschen Seite steht, ist ….

5. Richtiges Zitieren

Richtiges Zitieren (1): Wo und wie viel muss ich zitieren?

Gedankengut fremder Autoren, das Sie in Ihrer Arbeit verwenden, muss als solches kenntlich gemacht und belegt werden – das ist eine der wichtigsten Regeln wissenschaftlichen Arbeitens. Zitierratgeber machen aber nur selten Angaben dazu, welche Aussagen Sie ohne Beleg anführen dürfen und welche Sie belegen müssen. Gerade bei diesem Punkt kommen Studierende leicht ins Straucheln. Dieser Blog-Eintrag beschäftigt sich damit, was in puncto Zitieren und Belegen erlaubt ist und was nicht.

Richtiges Zitieren (2): Welche Aussagen muss ich belegen – und welche nicht?

Dass ein wörtliches oder sinngemäßes Zitat einen Quellenbeleg erfordert, leuchtet ein. Was aber ist zu tun, wenn Sie eine Textstelle eigenständig formuliert haben und diese dann ganz ähnlich bei einem anderen Autor finden? Auf diese Fragen geht der folgende Blog-Artikel ein.

Richtiges Zitieren (3): Wann sollte ich wörtlich und wann sinngemäß zitieren?

Ein wörtliches Zitat ist direkt und originalgetreu und damit vor einem sinngemäßen Zitat zu bevorzugen – davon gehen offenbar viele Studierende aus, wie wir im Rahmen des Wissenschaftslektorats wieder feststellen. Das Gegenteil ist jedoch meist der Fall. Dieser Blog-Artikel beschäftigt sich damit, wann Sie wörtlich zitieren sollten – und warum sinngemäße Zitate meist zu bevorzugen sind.
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Der Umgang mit dem Plagiat – ein Blog-Eintrag auch in eigener Sache

Blog-Eintrag:

Der Umgang mit dem Plagiat – ein Blog-Eintrag auch in eigener Sache

Gut fünf Jahre ist die Plagiatsaffäre um den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nun her. Das Thema hat seitdem nichts an Aktualität verloren. Kaum eine Universität, die nicht dazu Stellung nimmt, was Studierenden im Falle eines aufgedeckten Plagiates droht – und kaum ein Doktorand, der nicht weiß, dass es zu den wissenschaftlichen Todsünden gehört, wörtliche oder sinngemäße Zitate nicht zu belegen.

Daher erscheint es schwer vorstellbar, dass auch heute noch eine Studentin Textpassagen wörtlich in ihrer eigenen Arbeit verwendet, ohne sie als direktes Zitat zu kennzeichnen, oder dass ein Doktorand die Erkenntnisse eines eher unbekannten Verfassers als eigene Schlussfolgerungen ausgibt. Ein Plagiat liegt ja bekanntlich nicht nur dann vor, wenn Textpassagen wörtlich aus einer Arbeit eines anderen Verfassers übernommen werden, ohne dies kenntlich zu machen, sondern auch dann, wenn sinngemäß etwas von einer anderen Person übernommen wird, ohne darauf hinzuweisen.

Definition von Plagiat

Nach fast allen Definitionen von Plagiat steht hinter der Tätigkeit des Plagiierens eine Absicht: Es handelt sich um ein bewusstes, vorsätzliches Täuschen über die wahre Autorenschaft einer Textpassage oder einer Erkenntnis. Der Duden bezeichnet ein Plagiat als eine „unrechtmäßige Aneignung von Gedanken, Ideen o. Ä. eines anderen auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet und ihre Veröffentlichung; Diebstahl geistigen Eigentums“. Ein Diebstahl kann nur absichtlich geschehen, nicht aus Versehen.

Nun ist es aber schwierig, einer Person einen solchen Vorsatz nachzuweisen. Denn viele wörtliche oder sinngemäße Übereinstimmungen können auch ohne Absicht zustande kommen: Was, wenn ich in meiner Arbeit einen Gedanken präsentiere, den auch jemand anders formuliert hat, ohne dass ich dessen Arbeit kenne? Was, wenn ich nicht mehr weiß, ob ich auf eine bestimmte Idee durch eigene Überlegung gekommen bin oder sie in der Literatur (aber welcher?) gefunden habe? Was, wenn ich mich so intensiv ins Thema eingelesen und die gängigen Formulierungen so verinnerlicht habe, dass mein eigenes Schreiben wie ein Aufsatz aus der Literatur klingt und jemand deshalb hier ein Plagiat vermuten wird? Und muss eine Allerweltsformulierung wie „Hieraus ergibt sich …“ als wörtliches Zitat gekennzeichnet werden? Oder muss ich auch schlichte Sachverhalte wie den Aufbau des föderalen Systems in Deutschland immer auf eine bestimmte Quelle zurückführen? (Auf solche Fragen geht übrigens der nächste Blogbeitrag im Juni 2016 genauer ein.)

Umgang mit dem Plagiat im Lektorat

Diese Unsicherheit ist wohl der Hauptgrund, weshalb unsere Kundinnen und Kunden bei uns eine Plagiatsprüfung in Auftrag geben. Sie möchten auf Nummer Sicher gehen und alle nicht belegten Stellen finden – bevor es die Hochschule tut.

Manchmal stoßen wir im Rahmen des Lektorates selbst auf Stellen, von denen wir vermuten, dass sie aus anderen Texten stammen: zum Beispiel wenn Einleitung und Fazit recht holprig klingen, die anderen Kapitel aber (zu) elegant formuliert sind. An solchen Stellen fügen wir einen Kommentar ein und geben zu bedenken, ob die Kundin vielleicht vergessen hat, einen Quellenbeleg einzufügen. Wie die Kundin dann damit umgeht, ist ihr überlassen.

Auch wenn wir das Ergebnis des Plagiatsberichts unseren Kunden schicken, kommentieren wir es nicht – selbst dann nicht, wenn es zeigt, dass die Arbeit eines Kunden zu einem großen Teil aus nicht gekennzeichneten Zitaten besteht. Unser Job ist es, einen Text Korrektur zu lesen, zu lektorieren oder zu formatieren – nicht aber, den moralischen Zeigefinger zu heben. Unsere Arbeit basiert auf Respekt und Wertschätzung der Texte unserer Kunden. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden ihre Texte sorgsam erstellt und alle zitierten Stellen als solche kenntlich gemacht haben. Die Plagiatsprüfung hilft, dies sicherheitshalber noch einmal zu überprüfen und eventuellen Nachbearbeitungsaufwand rechtzeitig zu erkennen. In unserer Lektoratsarbeit enthalten wir uns einer Stellungnahme zu Plagiaten.

Das klingt, als stünden wir dem Thema Plagiate nüchtern und emotionslos gegenüber. Das ist jedoch nicht der Fall.

Ärger mit dem Plagiat – Ideenklau im Internet

Nichts ist ärgerlicher, als wenn man seine eigenen Gedanken irgendwann an anderer Stelle liest – ohne Verweis auf seinen Namen. Denn viel Arbeit, Sorgfalt und Herzblut steckt nicht nur in einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern zum Beispiel auch im Text einer Homepage, in der Entwicklung einer Systematik einer Webseite, in der Erarbeitung (und Bezahlung) eines Designs und Ähnlichem. Umso ärgerlicher ist es auch hier, wenn man dies zum wiederholten Male bei Mitbewerbern wiederfindet – geschickt so minimal geändert, dass für Außenstehende nicht erkennbar ist, von wem das Original und von wem die Fälschung stammt (zumal Internetseiten, anders als gedruckte Texte, auf den ersten Blick kaum datierbar sind). Selbst einige unserer Kundenreferenzen fanden wir in leicht abgewandelter Form, aber für uns eindeutig erkennbar auf anderen Webseiten wieder.

Diese Dreistigkeit macht uns fassungslos. Die Fülle der eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen als Essenz zusammengefasst (auf den Internetseiten) verschriftlichen oder (im Gespräch) vermitteln zu können – das macht doch erst ein authentisches Angebot aus. Wenn ich mir eine eigene Meinung und eine spezifische Herangehensweise zutraue, wird dies sehr wohl gesehen und gewürdigt. Wir hoffen, dass unsere potenziellen Kunden auch in Zukunft Original und Fälschung unterscheiden können!

[28.05.2016]

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Hauptaussagen in Hauptsätze

Blog-Eintrag:

Hauptaussagen gehören in einen Hauptsatz

Vor Kurzem lektorierte ich eine Masterarbeit, die über weite Strecken wie folgt formuliert war: „Daher ist festzuhalten, dass …. Außerdem lässt sich sagen, dass … Gemeinhin ist es so, dass … Jedoch ist es wichtig anzumerken, dass …“ Die Hauptsätze haben hier einen einleitenden, vorbereitenden Charakter, die inhaltliche Hauptaussage steht im Nebensatz („dass dies und das der Fall war“). Dies ist nicht nur ermüdend zu lesen, sondern hinterlässt auch einen unbefriedigenden Eindruck: Es wirkt, als ob die Studentin nicht richtig auf den Punkt kommen kann oder möchte, als ob sie sich scheut, die Dinge klar und deutlich im Hauptsatz zu benennen (vielleicht weil sie glaubt, sie könnten dadurch eine Gewichtung bekommen, die ihnen nicht zusteht). Stattdessen werden sie lieber in einem Nebensatz untergebracht. Der Text wirkt dadurch wie unter Vorbehalt formuliert.

Dieser Blogeintrag widmet sich dem Thema Hauptsätze. Denn nicht nur für Prosatexte, sondern auch für wissenschaftliche Texte gilt die wichtige Regel: Hauptsätze sollten in einem Text die Hauptrolle spielen. Dies betonen alle Stilratgeber. „Hauptsätze. Hauptsätze. Hauptsätze“, so beginnen die Ratschläge für einen guten Redner (1930) von Kurt Tucholsky. Ähnlich formulieren es Eduard Engel (Deutsche Stilkunst, 1911), Ludwig Reiners (Stilkunst, 2004 [1. Aufl. 1943]) oder Wolf Schneider (z. B. hier).

Dabei soll es hier nicht darum gehen, dass man möglichst nur Hauptsätze schreiben und auf Nebensätze weitgehend verzichten sollte. Vielmehr geht es darum, dass die Hauptaussage eines Satzes im Hauptsatz zu stehen hat. So formuliert es auch Reiners: „Die Grundregel des deutschen Satzbaus ist einfach: Jeder Hauptgedanke erfordert einen Hauptsatz“ (Stilkunst, S. 92). „Hauptsachen in Hauptsätze!“, so lautet auch die Überschrift des 14. Kapitels von Wolf Schneiders Buch Deutsch für Profis.

Das klingt banal – ist es aber nicht. Denn gerade in wissenschaftlichen Texten wird diese Regel sehr oft gebrochen, wie zum Beispiel in folgenden Sätzen: „Müller führt aus, dass X der Fall ist.“ – „Dreyer betont, dass Y zu beachten ist.“ – „Schulze verweist darauf, dass Z gegeben ist.“ Der Hauptsatz besteht hier aus der lapidaren Aussage, dass die Autoren etwas beschreiben oder ausführen. Die inhaltliche Aussage aber, auf die es meist ankommt, steht im Nebensatz („dass etwas der Fall ist“). Hier ist die Tatsache, dass die Autoren etwas ausgeführt haben, wichtiger als das, was sie gesagt haben.

Solche Satzkonstruktionen sind natürlich nicht falsch oder verboten. Wenn Sie zum Beispiel ein inhaltliches Detail klären und den Fokus darauf richten möchten, was welcher Autor dazu gesagt hat, dann kann eine Aneinanderreihung von Autorenmeinungen durchaus berechtigt sein. Meist steht jedoch die inhaltliche Aussage im Vordergrund. Und dann sollte man durchaus den Mut haben, diese auch in einem Hauptsatz unterzubringen.

Mit einer Umformulierung muss weder eine falsche Akzentsetzung noch eine (unzulässige) Verallgemeinerung verbunden sein. Denn wenn Sie nicht schreiben: „Müller führt aus, dass X der Fall ist“, sondern: „Nach Müller ist X der Fall“, dann wird auf diese Weise ebenso deutlich, dass dies nicht Ihre Ansicht ist, sondern die Müllers. Die anderen Satzbeispiele von oben könnten dann wie folgt lauten: „Dreyer betont Y und Schulze verweist auf Z.“

Noch besser ist, wenn Sie die unterschiedlichen Meinungen nicht nur nacheinander aufführen, sondern sie gegeneinander abwägen und gewichten, zum Beispiel so: „Nach Müller ist X der Fall. Dreyer bezeichnet dies als zu eng gefasst und betont vielmehr Y. Schulze schließt sich dem an, verweist aber zudem auf Z.“ So bereiten Sie die Basis, auf der Sie schließlich Ihre eigene Meinung wiedergeben können, zum Beispiel so: „Dies trifft die Sache meines Erachtens recht genau. Im weiteren Verlauf der Ausführungen wird untersucht, ob der Aspekt, den Schulze anführt, eine zusätzliche Erklärung für die hier zu untersuchende Fragestellung liefern kann.“ Denn Sie führen die Autorenmeinungen ja nicht als Selbstzweck an, sondern um daraus eine eigene Ansicht zu entwickeln.

Im oben genannten Fall der Masterarbeit kann die Studentin ihre Sätze zum Beispiel wie folgt ändern: „Daher ist festzuhalten, dass dies der Fall ist.“ wird zu: „Somit ist dies der Fall.“ „Außerdem lässt sich sagen, dass …“ wird zu „Außerdem ist …“ Sprachlich ist damit viel gewonnen: Die Sätze sind kürzer, knapper und präziser – dies werden Sie besonders dann merken, wenn Sie längere Passagen entsprechend umformuliert haben und dann noch einmal lesen.

Beim Lektorat wissenschaftlicher Texte achten wir auf diese Aspekte. In der separaten Dokumentation begründen wir unser Vorgehen und veranschaulichen dies anhand konkreter Beispiele aus Ihrer Arbeit. So wird unser Lektorat für Sie nachvollziehbar und verständlich.

[17.09.2016]

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Abkürzungen im Abkürzungsverzeichnis

Blog-Eintrag:

Welche Abkürzungen gehören ins Abkürzungsverzeichnis?

Eine Abkürzung wird bei der ersten Nennung ausgeschrieben und in Klammern hinter das Wort gesetzt – so steht es in den meisten Vorgaben für wissenschaftliches Arbeiten. Das klingt logisch und plausibel. In der Praxis erweist sich dies aber oft als fraglich: Würden Sie wirklich schreiben: „Dies entspricht dem Vorgehen in den United States of America (USA)“? Oder: „Gemeint ist zum Beispiel (z. B.) das folgende Verfahren“? Damit würden Sie dem Leser unterstellen, dass er nicht weiß, was „USA“ oder „z. B.“ bedeutet. Dies ist auch der Fall, wenn Sie diese Abkürzungen im Abkürzungsverzeichnis aufführen, damit er oder sie dort nachschlagen kann.

Was also tun? Müssen wirklich alle Abkürzungen dort aufgenommen werden?

Wir empfehlen unseren Kunden folgendes Vorgehen: Werfen Sie einen Blick in die Richtlinien Ihres Fachbereichs. Vielleicht finden Sie dort einen Hinweis darauf, ob wirklich alle Abkürzungen aufgenommen werden sollen. Einige Vorgaben sehen dies so vor. Dann sollten Sie dies tun. Viele Vorgaben fordern aber nur die Aufnahme fachspezifischer Abkürzungen. Auf gängige Abkürzungen können Sie dann verzichten, zum Beispiel auf etc., z. B., d. h., vgl. oder S.

In diese Richtung geht auch unsere Empfehlung, wenn Ihnen keine Vorgaben dazu vorliegen: Nehmen Sie nur die fachspezifischen Abkürzungen auf. Allgemein bekannte Abkürzungen führen zu einer Trivialisierung des Verzeichnisses und blähen dieses unnötig auf.

Nicht nur hinsichtlich des Inhalts einer wissenschaftlichen Arbeit darf man also einen fachlich vorgebildeten Leser voraussetzen, sondern auch hinsichtlich der Abkürzungen. Dieser Leser wird wissen, was zum Beispiel PC oder BRD bedeutet.

Noch ein paar weitere Tipps zum Gebrauch von Abkürzungen:

  • Verwenden Sie nur allgemein gebräuchliche Abkürzungen, aber keine selbst erstellten (auch dann nicht, wenn Sie sie bei Erstnennung ausschreiben und im Abkürzungsverzeichnis aufführen). Generell sollte Ihr Text mit möglichst wenig Abkürzungen auskommen. Schreiben Sie GF (für Geschäftsführer), TN (Teilnehmer) oder MA (für Mitarbeiter) im Fließtext daher besser aus.
  • Für mehrgliedrige Abkürzungen sollte ein geschütztes Leerzeichen verwendet werden (nicht so: „z.B.“ oder so: „z. [Zeilenumbruch] B.“, sondern so: „z. B.“). Dieses verhindert, dass die Zeichen durch einen Zeilen- oder Seitenumbruch getrennt oder im Blocksatz zu weit auseinandergerissen werden.
  • Am Satzanfang werden Abkürzungen groß geschrieben, wenn auch die ausgeschriebenen Wörter groß geschrieben werden: „vgl.“ wird zu „Vgl.“, „z. B.“ zu „Z. B.“ Bei mehrgliedrigen Abkürzungen kann das geänderte Schriftbild („Z. B.“) jedoch verständnishemmend wirken. Daher sollten Sie am Satzanfang besser „Zum Beispiel“ schreiben.
  • Treffen am Satzende ein Abkürzungspunkt und der Satzpunkt zusammen, so wird nur ein Punkt gesetzt: „Dies gilt für dies, das, jenes usw.“

[02.04.2016]

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