Aufzählung von mehreren gleichrangigen Begriffen:

„Paula, Mirko, Leila und Schorsch“

Aufzählungen mehrerer Begriffe im Fließtext – wie langweilig, werden Sie sagen. Wohl wahr. Ich hätte es zunächst selbst nicht für möglich gehalten, dass sich dieses Thema als Stoff für einen (auch noch längeren) Ratgeberartikel eignet. Vielmehr hat es sich nach und nach an die Oberfläche gearbeitet, bis mir irgendwann klar war, dass es sich gut für einen solchen Artikel eignet. Denn zum einen müssen wohl in fast allen Arbeiten verschiedene Dinge aufgezählt werden, und zum anderen lauern hier ungeahnte Fallstricke, wie ich im Rahmen des Lektorats immer wieder merke. Daher lohnt es sich, dem einmal nachzugehen.

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Aufzählung von mehreren gleichrangigen Begriffen:

Über Pudel und Möpse – vor allem aber über „und“

Zu Aufzählungen von zwei gleichrangigen Begriffen im Fließtext

A und B – A sowie B – zum einen A, zum anderen B – einerseits A, andererseits aber auch B – was ist die beste Möglichkeit, um zwei gleichrangige Dinge miteinander zu verbinden? So eine banale Frage, möchte man meinen. Auf welche Irrwege man hier aber geraten kann, möchte ich unter die Lupe nehmen – und Tipps geben, wie man sie vermeidet.

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Über Pudel und Möpse – vor allem aber über „und“

Wissenschaftliches Schreiben

Was heißt eigentlich wissenschaftliches Schreiben? Wissenschaft ist ein kompliziertes Geschäft. Muss dann nicht auch das Schreiben darüber kompliziert sein?

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Wissenschaftliches Schreiben

Der Umgang mit dem Plagiat – ein Blog-Eintrag auch in eigener Sache

Gut fünf Jahre ist die Plagiatsaffäre um den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nun her. Das Thema hat seitdem nichts an Aktualität verloren. Kaum eine Universität, die nicht dazu Stellung nimmt, was Studierenden im Falle eines aufgedeckten Plagiates droht – und kaum ein Doktorand, der nicht weiß, dass es zu den wissenschaftlichen Todsünden gehört, wörtliche oder sinngemäße Zitate nicht zu belegen.

Daher erscheint es schwer vorstellbar, dass auch heute noch eine Studentin Textpassagen wörtlich in ihrer eigenen Arbeit verwendet, ohne sie als direktes Zitat zu kennzeichnen, oder dass ein Doktorand die Erkenntnisse eines eher unbekannten Verfassers als eigene Schlussfolgerungen ausgibt. Ein Plagiat liegt ja bekanntlich nicht nur dann vor, wenn Textpassagen wörtlich aus einer Arbeit eines anderen Verfassers übernommen werden, ohne dies kenntlich zu machen, sondern auch dann, wenn sinngemäß etwas von einer anderen Person übernommen wird, ohne darauf hinzuweisen.

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Der Umgang mit dem Plagiat – ein Blog-Eintrag auch in eigener Sache

Hauptaussagen in Hauptsätze

Vor Kurzem lektorierte ich eine Masterarbeit, die über weite Strecken wie folgt formuliert war: „Daher ist festzuhalten, dass …. Außerdem lässt sich sagen, dass … Gemeinhin ist es so, dass … Jedoch ist es wichtig anzumerken, dass …“ Die Hauptsätze haben hier einen einleitenden, vorbereitenden Charakter, die inhaltliche Hauptaussage steht im Nebensatz („dass dies und das der Fall war“). Dies ist nicht nur ermüdend zu lesen, sondern hinterlässt auch einen unbefriedigenden Eindruck: Es wirkt, als ob die Studentin nicht richtig auf den Punkt kommen kann oder möchte, als ob sie sich scheut, die Dinge klar und deutlich im Hauptsatz zu benennen (vielleicht weil sie glaubt, sie könnten dadurch eine Gewichtung bekommen, die ihnen nicht zusteht). Stattdessen werden die Hauptaussagen lieber in einem Nebensatz untergebracht. Der Text wirkt dadurch wie unter Vorbehalt formuliert.

Dieser Blogeintrag widmet sich dem Thema Hauptsätze.

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Hauptaussagen in Hauptsätze