Souverän auftreten und reden – von Großmäulern und Miesepetern

„Als zurückhaltender Mensch ist mir das Auftreten von Großmäulern zuwider. Mit ihrem Getöse beanspruchen sie geradezu zwanghaft die Aufmerksamkeit ihrer Umgebung.“ So kann man das sehen. Oder auch anders: „Als aktiver Mensch kann ich Miesepeter nicht ausstehen. Anstatt sich am Geschehen zu beteiligen, ermahnen sie ihre Umgebung unentwegt zu Ruhe und Disziplin.“

Ist Ihnen diese Situation bekannt? Bewerten Sie sie aus der ersten oder der zweiten Perspektive? Vermutlich schwankt dies bei Ihnen wie bei den meisten Menschen je nach Anlass und Stimmung. Und auch wie Ihr Auftreten von anderen gesehen wird, ob als das eines Großmauls oder Miesepeters, ist herzlich egal – außer Sie befinden sich gerade in einer für Sie wichtigen Situation: einem Vorstellungsgespräch, einem Assessmentcenter, in der Probezeit oder einer Gehaltsverhandlung.

Dann wäre es schon schön, wenn Ihr Gegenüber Ihre Sichtweise teilt. Wie Sie souverän auftreten und reden, unabhängig von Ihrer möglicherweise intro- oder extrovertierten Disposition, darum geht es in den folgenden Anregungen. Viele der Tipps zum Einsatz von Körpersprache und Stimme, dem Beherrschen von Inhalten und Bewertungen sowie der Vorbereitung der Situation können sofort umgesetzt werden, doch manches erfordert etwas Übung.

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Souverän auftreten und reden – von Großmäulern und Miesepetern

Über Geld sprechen lohnt sich: Wie Sie eine Gehaltsverhandlung erfolgreich führen

„Über Geld spricht man nicht!“ Haben Sie diesen Satz aus Ihrer Kindheit verinnerlicht? Dann werden Sie es schwer finden, den Wert Ihrer Qualifikation, Leitungsfähigkeit und Motivation in einer Summe abzubilden und bei einer Gehaltsverhandlung durchzusetzen. Doch das ist falsche Scheu, denn das Unternehmen hat ein Interesse daran, Sie für gute Ergebnisse gut zu bezahlen. Wie Sie das erreichen, darum geht es im folgenden Beitrag.

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Über Geld sprechen lohnt sich: Wie Sie eine Gehaltsverhandlung erfolgreich führen

Umgang mit schwierigen Menschen

Ein neuer Kollege kommt ins Team und das gute Arbeitsklima scheint passé. Zunächst bestand Hoffnung, dass er sich einarbeitet, sich im Verlauf der Probezeit in Aufgaben und Kollegenkreis einfindet. Aber bald zeichnete sich ab: Der bleibt so – so cholerisch, narzisstisch oder paranoid. Was ist zu tun? Dieser Beitrag befasst sich mit dem Umgang mit schwierigen Menschen im beruflichen Kontext.

Bevor Sie Ihren Kollegen als Choleriker, Narzissten oder Paranoiker pathologisieren, mit dem sich aufgrund seiner Persönlichkeit gar nicht auskommen lassen kann, wäre zu fragen, ob es nicht eine naheliegende Erklärung für sein befremdliches Verhalten gibt.

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Umgang mit schwierigen Menschen

GFK Gewaltfreie Kommunikation

Eines Vormittags im Büro: Hat die neue Kollegin nichts Besseres zu tun, als ihre Zeit in der Teeküche zu verplempern? Und Schröder scharwenzelt dauernd um sie rum! Überhaupt scheine ich heute der Einzige zu sein, der nicht dauernd seinen Arbeitsplatz verlässt. – Kennen Sie das? In Gedanken über andere herziehen, ihnen etwas unterstellen und sich selbst als einzigen Aufrichtigen zu glorifizieren. Oder Sie beschweren sich abends bei Ihrer Partnerin über den unsicheren Kollegen Meier, der im Meeting nicht auf den Punkt kommen kann. Doch gleichzeitig beschleicht Sie das unangenehme Gefühl, dass Sie Meier zwar die Richtung vorgeben konnten, Sie aber überhaupt nicht mitbekommen haben, was der eigentlich zu sagen hatte.

Solche Kontaktstörungen kommen häufig wie ein Bumerang zu Ihnen zurück: Sie lesen Ihre E‑Mails – und stellen fest, dass Sie den Einstand der Neuen verpasst haben. Alle anderen haben sich bei Schnittchen vergnügt, nur Sie nicht! Seltsam auch, dass der Kollege Meier die Treffen mit Ihnen auf ein Minimum zu reduzieren versucht, aber Ihre Chefin von seinen Beiträgen angetan ist. Irgendwie läuft das Ganze zunehmend aus dem Ruder.

Hätten Sie das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) gekannt, wäre es in beiden Situationen gar nicht so weit gekommen!

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GFK Gewaltfreie Kommunikation

Durchsetzen in der Hierarchie

Werden Ihre Beiträge in Meetings und Besprechungen nicht gehört oder werden sie später von einem Kollegen aufgegriffen, der damit Erfolg einheimst? Dann versuchen Sie einmal Folgendes:

Richten Sie Ihre Redebeiträge an die Person im Raum, die in der Rangordnung am höchsten steht. Das ist normalerweise, muss aber nicht immer die Chefin sein. Einen informellen Führer erkennen Sie daran, dass er die meisten Blicke auf sich zieht und alle zuhören, wenn er etwas sagt. Haben Sie erst einmal die Aufmerksamkeit der Person, die in der Hierarchie oben steht, dann hören auch Ihnen alle anderen zu. Vorher lohnt sich das Sprechen einfach nicht, insbesondere dann nicht, wenn Sie etwas Wichtiges zu sagen haben. Probieren Sie es aus, es klappt immer!

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Durchsetzen in der Hierarchie

Einarbeitung und Probezeit

Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben und vergessen sind alle guten Vorsätze: Eigentlich hätten die angestaubten Englischkenntnisse aufgefrischt werden sollen und auch die EDV-/IT-Kompetenz ist nicht ganz so gut, wie vorab dargestellt. Aber in der Einarbeitung ist ja noch Zeit, sich mit den Anforderungen der neuen Stelle auseinanderzusetzen. Jetzt kann man sich erst einmal von den Strapazen der Jobsuche erholen, oder etwa nicht?

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Einarbeitung und Probezeit