Neues von Vinci, dem Bürohund

Herbst 2013

Wie ihr hoffentlich wisst, gibt es auch ein Leben außerhalb des Büros. Wenn ich nicht gerade gewissenhaft meinen Teilzeitjob als Bürohund erledige oder mich in meiner Wohnung gemütlichen Nickerchen hingebe, bin ich viel unterwegs: meist – wie hier – im Grünen. Oft treffe ich meine Kumpels. Gern trotte ich aber auch allein hinter meinem Menschen her. Denn im gesetzten Alter von sieben Jahren muss man nicht mehr bei jeder Toberei mitmischen.

Ein Herbstspaziergang in Sturm und Regen? Herrlich! Fast so schön wie Schnee und Eiseskälte – beste Aussichten also für die nächste Zeit.

Macht das Beste aus dem Wetter!
Euer Vinci

Sommer 2013

Sommer – harte Zeiten für einen Schnee- und Kälte-Freak wie mich. Draußen: gleißendes Sonnenlicht, brütende Hitze – bestimmt 22 Grad im Schatten. Drinnen: kühle Fliesen, Rumliegen und Dösen – so lässt es sich aushalten.

Kommt gut durch den Sommer und bis bald!
Vinci

Frühling 2013: Lieblingsplätze im Büro (5)

Hier bin ich in Frauchens Büro. Es gehört deswegen zu meinen Lieblingsplätzen, weil ich dort wunderbar das tun kann, was ich perfekt beherrsche: nämlich mitten im Weg rumzuliegen.

Das Mitten-im-Weg-Rumliegen ist nur scheinbar trivial: Es verrät nämlich eine Menge über die Zweibeiner und ihre Beziehung zu mir. Die meisten von ihnen gehen im Bogen um mich herum oder steigen über mich rüber, um mich nicht zu stören.

Ganz anders dagegen meine Familie: Vor allem die jüngeren Familienmitglieder haben die Tendenz, einfach durch mich durchzulaufen. Da hilft nur genaues Beobachten und im entscheidenden Augenblick ein beherzter Sprung zur Seite. Ja nee, is schon klar, wer da der Chef ist ...

Winter 2013

Hier seht ihr, wohin die blauen Kästchen im Boden führen: Die erste Abbiegung links führt in Petras und die zweite in Frauchens Büro. Im Moment sind die Kästchen aber kaum zu sehen, denn sie verschwinden unter den Spuren von Schnee und Salz, die die Kunden ins Büro tragen.

Und das ist mein Stichwort: Schnee! Im Winter gibt es einfach Wichtigeres für einen Tibet-Terrier, als im Büro rumzuhängen. Also nichts wie raus hier!

Tschüs, Leute, genießt den Winter und bis bald!
Vinci

Herbst 2012: Lieblingsplätze im Büro (4)

Im Büro ist eine Menge passiert: Möbel wurden gerückt, Türen versetzt, Wände gestrichen – und vor allem: Der Teppich ist raus.

Was glaubt ihr wohl, wie ich das finde, dass man mir den warmen, weichen Teppich unter meinem Bauch weggerissen hat und ich nun auf kalten, glatten Fliesen liegen muss?!

Richtig: einfach genial!
Es ist ein unvergleichliches Gefühl, sich auf kühlem, frischem Grund ausstrecken zu können – und das überall im Büro! Deshalb habe ich das gesamte Büro zu meinem neuen Lieblingsplatz auserkoren.

Beim nächsten Mal zeige ich euch, wohin die blauen Kästchen im Boden führen.

Euer Vinci

   

Sommer 2012

 

Ein Stück Rasen, ein Ball, nicht mehr als 18 Grad –

mehr braucht es nicht zum Sommerglück!

Entspannte Grüße
Euer Vinci

Frühjahr 2012

Auf diesem Bild könnt ihr es deutlich erkennen. –

Und, was seht ihr? –

Genau: nichts. An dem Büroteppich ist nichts Untadeliges zu erkennen.

Das sehen die Bürodamen aber anders. Sie meinen, dass der Teppich nicht mehr so aussieht, wie er aussehen sollte. Schließlich ist er schon über zehn Jahre alt. Also kommt er raus. Und wenn man schon mal dabei ist, können gleichzeitig die Wände gestrichen und ein neues Besprechungszimmer eingebaut und Frauchens Arbeitsplatz versetzt werden und, und, und. Das volle Programm.

Im Sommer geht's los. Ich lass mich überraschen.
Und halte euch auf dem Laufenden.

Gespannte Grüße
Euer Vinci

Winter 2011

Wenn ihr glaubt, dass ich fast nichts anderes im Sinn habe außer Ausruhen und Entspannen, am liebsten unterm Schreibtisch – dann habt ihr vollkommen recht. Wir Tibet-Terrier sind nun mal von der gemütlichen Sorte.

Aber wozu bin ich schließlich Bürohund? Das denken sich die Damen manchmal, und dann kommen sie mit irgendwelchen Puschelseilen und fuchteln damit in der Gegend herum. Ich, völlig entspannt unterm Schreibtisch, öffne dann ein Auge und denke mir: Die wollen ja nur spielen. Das kann man ja verstehen – bei einem so langen Bürotag.

Also tue ich ihnen den Gefallen und spiele mit. Denn ich weiß ja: Nach einer kleinen Spielerunde kann ich gemütlich weiterpennen.

Bis bald,
Vinci

Herbst 2011: Lieblingsplätze im Büro (3)

Dies ist ein weiterer meiner Lieblingsplätze im Büro: unterm Schreibtisch.

Hier ist es unschlagbar gemütlich: Licht und Geräusche sind gedämpft, meine Menschen sind nah bei mir – beste Bedingungen für ein erholsames Nickerchen.

So ist es auch bei meiner Familie zuhause: Unterm großen Esstisch ist für mich immer ein Plätzchen frei. Wenn ich dann aus meiner Bauchlage gemächlich in die Seitenlage kippe und dabei auf einigen Füßen zu liegen komme, stört mich das nicht. Die Füße wohl auch nicht. Gegen einen Fußwärmer hat niemand etwas einzuwenden.

Entspannte Grüße
Euer Vinci

Sommer 2011: Lieblingsplätze (2)

Hier seht ihr mich an einem weiteren meiner Lieblingsplätze: auf der Tobewiese – okay, ist nicht direkt im Büro, aber im Sommer kann man das wohl gelten lassen.

Ich bin schon voll auf Sommer eingestellt. Mit meiner windschnittigen neuen Frisur bin ich zu allem bereit. Jetzt muss ich nur noch meine Ballwerfer zu etwas mehr Ausdauer erziehen. Dann steht einer rasanten Partie nichts mehr im Wege.

Übrigens: Sommerzeit ist Urlaubszeit, so viel hab ich schon gelernt.
Frauchen Anette ist vom 11. bis 24. Juli im Urlaub und Frauchen Petra vom 28. Juli bis 13. August.

Einen (nicht zu) heißen Sommer wünscht euch
Vinci

Frühjahr 2011: Lieblingsplätze im Büro (1)

Neues Jahr – neue Pläne. Mein Plan: Euch einmal meine Lieblingsplätze im Büro zu zeigen. Fangen wir mit meinem Favoriten an: dem Eingangsbereich. Hier seht Ihr mich dort liegen – völlig entspannt im Hier und Jetzt.

Hundekenner wissen natürlich: Der clevere Hund liegt bevorzugt an strategisch günstigen Positionen. So auch ich. Der Eingangsbereich ist Dreh- und Angelpunkt des Besucherverkehrs. Hier hängen noch die Gerüche früherer Besucher in der Luft, und hier erschnuppere ich schon die Leute, die gleich um die Ecke biegen und das Büro betreten möchten (wenn sie sich trauen ...). Gleichzeitig habe ich den vollen Überblick über das Büro – und bei leichtem Kopfheben auch über die Straße.

Was hier also zunächst wie ein gedankenloses Herumliegen wirkt, entpuppt sich auf den zweiten Blick als perfekte Verbindung von zwangloser Lässigkeit und absoluter Kontrolle über das Geschehen. Schon unglaublich, was ein guter Bürohund mit jahrelanger Erfahrung alles draufhat ...

Entspannte Grüße
Euer Vinci

Herbst 2010

Hiermit melde mich aus der Sommerpause zurück. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Zeit. Mittlerweile geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Im Büro wird fleißig gearbeitet. Meinen Job als samstäglicher Büroaufpasser erledige ich souverän und routiniert.

Nicht ganz so gut klappt es dagegen mit meiner Tätigkeit als Hütehund: Es gelang mir nicht, meine Herde, sprich meine Familie richtig zusammenzuhalten. Die Zahl meiner nachmittäglichen Gassigeher und abendlichen Spielgefährten wird immer geringer. „Auslandsaufenthalt und Studium“ bekomme ich als Antwort auf meine fragenden Blicke zu hören. Trotzdem: für mich als Tibet-Terrier und damit Hütehund ein ziemliches Versagen.

Daher muss jetzt Frauchen Anette öfters ran. Wenn ihr sie also mittags mal nicht im Büro erreicht, wisst ihr: Sie ist gerade mit mir unterwegs. Versucht es doch einfach am Nachmittag noch mal.

So, muss jetzt weiter.
Bis bald,
Vinci

   

Sommer 2010

 

Hallo,

heute gibt's mal zwei Fotos von mir: So wie links sah ich noch vor zwei Wochen aus – bevor die große Hitze kam. Langes Fell und 35 Grad: Das passt nicht zusammen, dachte sich Frauchen. Jetzt seh ich so aus wie rechts. Wir Tibet-Terrier sind da halt flexibel. Und wenn's in den Urlaub geht, soll's doch praktisch sein.

Apropos Urlaub: Frauchen Anette ist vom 5. bis 19. Juli nicht im Büro und Frauchen Petra vom 29. Juli bis 11. August.

Einen nicht zu heißen Sommer wünscht Euch

Euer Vinci

Frühjahr 2010

Was gibt's Neues?

Der knackig-kalte Winter ist vorbei, die ersten sonnig-warmen Tage ziehen ins Land.

Aber es gibt auch gute Nachrichten.

Der Trubel mit den Umbauten und dem 10-Jährigen ist vorbei, der Alltag ist eingekehrt. Sehr schön für so jemanden wie mich: einmal am Tag Action mit den Kumpels und eine Runde Spielen mit der Familie – aber dann den Rest des Tages gepflegt zu Hause oder im Büro abhängen. So lässt es sich leben.

In diesem Sinne:

Eine schöne ruhige Zeit wünscht Euch

Euer Vinci

Winter 2010

Hallo an alle,

hab grad nicht viel Zeit, wollte nur mal kurz Hallo sagen – und ein schönes neues Jahr wünschen!

Büro ist zurzeit für mich nicht angesagt, im Winter gibt es einfach Wichtigeres für einen Tibet-Terrier: sich hingebungsvoll im Schnee wälzen, am besten mit Überschlag, oder mit der Nase Gänge durch den Schnee graben. Meine Kumpels gucken dann recht sparsam – gerade die mit kurzem Fell, die trotz Mäntelchen zitternd durch die Gegend wanken. Haltet durch, eure Zeit kommt auch wieder!

So, muss jetzt wieder raus,
bis bald,
Vinci

   

November 2009

 

Neulich war viel los bei uns. 10 Jahre CONTEXTA müssen gefeiert werden, meinten Frauchen Anette und Petra. Daher wohl die vielen Leute, die in unser Büro kamen und sich hier umschauten. Ich habe alle herzlich begrüßt, wie das so meine Art ist.
Die Krönung aber war: Für meine Dienste als treuer Bürohund bekam ich ein getrocknetes Schweineohr überreicht – welch eine Freude! Ich wollte es gleich an Ort und Stelle genüsslich zerteilen und aufknabbern. Das durfte ich dann aber nicht. Sind schon seltsam manchmal, meine Menschen. Aber es war trotzdem ein schöner Tag.
Viele Grüße
Euer Vinci

Oktober 2009

Dieses Wochenende bin ich richtig aktiv gewesen: Ich habe Frauchen Anette und Petra bei der Begutachtung des neuen Eingangsbereichs von CONTEXTA geholfen. Hier ging es über eine Woche lang richtig zur Sache: Das alte Schaufenster kam raus, ein neues rein; Fliesen wurden verlegt und eine neue Schaufensterbeleuchtung angebracht. Mittlerweile fühle ich mich als Bürohund hier wieder richtig wohl: Der irritierende Geruch der vielen Handwerker – eine Herausforderung für so sensible Fellnasen wie mich! – ist verflogen, die vertraute Duftkomposition aus Druckerschwärze und Kaffeeduft hat die Oberhand gewonnen. Mittlerweile machen auch die Damen wieder einen ganz entspannten Eindruck.

Und wozu das Ganze? Das alte Schaufenster war in die Jahre gekommen und nicht mehr schön, hieß es. Vor allem aber steht bald eine große Feier an: der 10. Geburtstag von CONTEXTA. Im November 1999, so erzählt man, ging es los mit dem Lesen und Schreiben. Das soll gefeiert werden, und dazu muss das Büro schick sein.

Apropos schick: Ich fürchte, für mich ist dann auch eine Extrarunde Fellkämmen fällig ...

Sommer 2009

Hallo.

Ich ruhe mich gerade aus. Auf der Apfelbaumwiese.
Ist gerade Urlaubszeit. Und viel zu heiß.
Für lange Reden.

Frauchen Anette macht auch Urlaub. Vom 28. Juni bis 12. Juli.
Und Frauchen Petra auch. Vom 13. bis 28. Juli.

Also dann.
Tschüs.
Euer fauler
V.

Frühjahr 2009

Ist das nicht ein wunderbares Frühlingswetter zurzeit? Da gibt es für Frauchen Anette und mich an Samstagen oft nur eins: ab ins Büro – die Arbeit ruft!

An Tagen wie diesen habe ich dann (fast) das ganze Büro für mich und meinen Ball. Frauchen macht den Anfang: ein beherzter Wurf des Balls quer durch die Räume, ich hinterher mit wehendem Fell. So ein Spaß!

Generell sind solche Samstage jedoch eher geruhsam. An die wilde Stürmerei schließt sich nämlich eine längere Phase des Wartens an. Was ist passiert? Der Ball landet unter dem Sofa – also lege ich mich (guter Trick!) davor und warte, bis Frauchen kommt und ihn hervorholt. Dann das Gleiche von vorn: ein gelungener Wurf, eine kurze Raserei – und dann liege ich unter dem Bücherregal.

Sehr interessant ist es unter dem Empfangsschreibtisch im Hauptbüro. Gern liege ich auch unter dem Küchenregal, wo es so gut duftet. Oder unter dem Zeitschriftenständer. Aber der Klassiker ist natürlich das Ledersofa.

Ich bin schon gespannt, wo ich nächsten Samstag liege.

Winter 2009

Winter – das ist meine Jahreszeit! Wofür hab ich schließlich mein dickes Fell?

Doch neulich gab's eine unschöne Überraschung. Es hatte viel geschneit, mein Hausberg, der Osnabrücker Westerberg: ein Traum in Weiß. Ich also rein in den Schnee. Drei Minuten Wonne pur – dann hatte mich der Schnee fest im Griff. Mit dicken Schneekugeln an den Beinen ging gar nichts mehr: keine fetzigen Touren übers Feld, keine Tobereien mit ausgedehnten Spring-, Hüpf- und Flugphasen, für die wir Tibet-Terrier so bekannt sind. Schlurfenden Schrittes trat ich den Heimweg an und ließ meine Kumpels ratlos zurück.

Aber trotz allem: Ich liebe den Winter!
Ich hoffe, das tut ihr auch.
Es grüßt Euch
Euer Vinci

Herbst 2008

Zu viel Arbeit, Stress und Überstunden? Der Personal Trainer und Fitness Coach Vinci ist schon zur Stelle!

Warum dieser Service? Frauchen Petra zum Beispiel ist in letzter Zeit viel unterwegs: Den einen Tag gibt sie ein Seminar und berät Arbeitssuchende. Den anderen Tag ist sie auf einer Messe und checkt Bewerbungsanschreiben. Und am nächsten Tag lässt sie sich in Berlin von Jürgen Hesse Tipps zur Optimierung von Bewerbungsunterlagen geben.

Im Büro stapelt sich dann die Arbeit. Da ist nichts mit Feierabend um 18 Uhr.

In solchen Situationen stehe ich bereit: mit meinem individuellen Antistress- und Fitness-Programm! Eine Minute Fingermassage beim Fellkraulen, eine Minute körperliche Aktivierung durch Leckerli-Verteilen im Büro, eine Minute Krafttraining durch Tauziehen, eine Minute Geschicklichkeitsübungen durch Ball-hinter-Regalen-Herholen und eine Minute aktives Entspannen durch erneutes Fellkraulen – danach sieht Frauchen Petra am Schreibtisch schon wieder viel entspannter aus.

Sommer 2008

Sommerzeit – Reisezeit? Nicht für mich. Ist doch so schön hier: An meinem Lieblingsplatz unter dem Terrassentisch könnte ich den ganzen Sommer verbringen. Hier erhole ich mich von den Besuchen im Büro und von den Toberunden mit meinen Kumpels.

Apropos Büro:
Auch im Büro ist bald Urlaubszeit.
Frauchen Petra ist vom 3. bis 22. Juli nicht da und Frauchen Anette vom 2. bis 16. August.

Tschüs,
Euer Vinci

Frühjahr 2008

Hier seht ihr mich an einem meiner Lieblingsplätze: an den Haseauen. Die werden nur noch getoppt vom Westerberg. Hier geht nachmittags mit meinen Kumpels die Party ab!

Vormittags muss ich mich erholen und neue Kräfte sammeln. Und das geht nirgends besser als – na, wo wohl? Genau: bei meiner Familie zu Hause.

Im Büro ist es mir mittlerweile zu stressig. Gerade wenn am Wochenende ein Seminar stattfand, bedeutet das für mich am nächsten Montag: Unbekannte Gerüche hängen noch in der Luft und müssen geortet werden, der Papierkorb muss neu sortiert, der Teppich von Kekskrümeln gereinigt und vergessene Regenschirme an der Garderobe aufgespürt werden. Voll der Stress!

Die Vormittage verbringe ich daher jetzt lieber zu Hause. Aus meinem Teilzeitjob als Bürohund ist eine geringfügige Beschäftigung geworden. Wenn es aber etwas Wichtiges zu berichten gibt, bin ich natürlich dabei. Also: Schaut doch ab und zu mal wieder vorbei!

Januar/Februar 2008

Herzlich willkommen in meinem Büro! Schön, Euch auch im Jahr 2008 wieder hier zu sehen!

Nach den vielen Feiertagen hat jetzt der (Büro-)Alltag endlich wieder begonnen. Hier gibt's so viele Möglichkeiten: ein Schläfchen unter dem einen Schreibtisch, ein Nickerchen unter dem anderen, ein paar Dehnübungen unter dem Besprechungstisch ...

Damit fange ich jetzt gleich an.
Tschüs und bis bald,
Euer Vinci

Dezember 2007

Ein Tag geht zu Ende ... und ein Jahr. Immer dunkler wird's – morgens zum ersten Gassigang und abends sowieso. Könnte Frauchen nicht morgens alleine losgehen und mich noch eine Runde schlafen lassen? Immer muss ich mit!

Die Leute sind derzeit etwas wunderlich. Sie drängeln sich in der Stadt, schleppen riesige Taschen und haben überall bunte Lichter befestigt: an den Häusern, an den Bäumen, an den Fenstern – und manchmal sogar an ihren Hunden. Blinkende Halsbänder sind in: Caspar geht in Gelb-Rot, Indira elegant in Silber, bei Leo leuchtet's lila und bei Bootsmann blinkt es blau. Mein dichtes Fell verschluckt zum Glück jede Form von Glitzerkram – gut für einen Überraschungsangriff aus dem Unterholz!

November 2007

Soll ich Euch verraten, wo mein Lieblingsplatz ist? Direkt an der Eingangstür! Sonst bin ich ja immer in Frauchens Büro. Nur am Wochenende darf ich mal mit ins Hauptbüro - wenn Frauchen dort zu tun hat und die Tür abgeschlossen ist.

Da gibt's immer was zu sehen: Leute, die sich die Plakate im Schaufenster anschauen (könnt ihr hier auch mal!) und mich nett begrüßen („Oh, da hat ja jemand seinen Hund im Büro vergessen!“), oder – andere Hunde. Dann allerdings hört der Spaß auf: Bleibst du wohl weg von meinem Büro! Sonst kannst du was erleben!! Pass bloß auf!!!

Frauchen findet das immer so toll, dass ich dann gleich wieder in ihr Büro komme – als persönlicher Bürobewacher. Ja, ich versteh was von meinem Job!

Oktober 2007

Regale, Stühle, Schreibtische – viel Abwechslung bietet so ein aufgeräumtes Büro für aufgeweckte Hundenasen nicht. Längst sind alle Ecken erkundet. Aber ich weiß ja, was sich für einen guten Bürohund gehört: Er stellt sich schlafend. Nur das Klappern der Tasten begleitet seine Träume. Ab und zu jedoch unterbricht ein kleines Plong die Monotonie. Da ist wieder was im Papierkorb gelandet! Nur nichts anmerken lassen. Erst wenn niemand guckt, kann ich dem Plong auf die Spur gehen: War es nur ein zerknülltes Blatt Papier? Oder gar ein Joghurtbecher, der noch darauf wartet, ausgeschleckt zu werden? Das sind die wahren Höhepunkte im Leben eines Bürohundes!

September 2006
September 2007

20. September 2007

Nach meinem Urlaub hat mich der (Büro-)Alltag schnell wieder: dösen, schnüffeln, schlafen. Doch heute ist alles anders: Die Damen verwöhnen mich mit Hundekuchen vom Feinsten. Alle freuen sich, weil ich Geburtstag habe. Ein Jahr helle ich nun schon das emsige Treiben auf dieser Welt durch meine plüschige Anwesenheit auf. Und heute Nachmittag ist Party mit den Kumpels vom Westerberg: erst eine fetzige Runde quer über die Stoppelfelder – und dann Leckerli für alle!

August 2007

Viele Urlaubsgrüße von Vinci!

Wie geht es euch? Mir geht es gut. Sehr gut sogar. Denn ich habe ja gerade Urlaub. Das Wetter ist super: schön kühl (nicht so heiß wie die zwei Tage im Juli) und jeden Tag Regen. Da kann ich mit den Kumpels die tollsten Pfützen entdecken. Jeden Tag eine andere. Neulich hab ich sogar eine richtig krasse Matschkuhle aufgetan. Das fand auch Frauchen so toll, dass sie gleich ein Foto von mir gemacht hat. Die nächsten Tage wollte ich da wieder hin. Nur hat Frauchen jedes Mal vergessen, mir die Leine abzumachen. Naja. Ist auch so ein toller Urlaub.
Tschüs, bis bald wieder im Büro!

Euer Vinci

Juli 2007

Es ist Sommer! Locker abhängen am Stadtparktümpel, die netten Hundedamen in der Sandkuhle nebenan anwinseln oder eine Toberunde mit den Kumpels quer über die Liegewiese – das hätte was! Für mich ist allerdings erst noch Büroleben angesagt. Zum Glück gibt's ab und zu von den Kunden einen fetten Knochen. Da kann ich mir die Zähne dran ausbeißen - und brauch mir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich Frauchen & Co. mal aus dem Büro rauslocken kann. Die lässt das schöne Wetter anscheinend völlig unbeeindruckt. Wollen vor dem Urlaub noch die Aufträge abarbeiten. Aber im August soll es auch für mich meinen wohlverdienten Urlaub geben. Ich bin gespannt ...

Juni 2007

Hallo, ich bin’s, euer Vinci! Ihr habt mich schon vermisst, oder? Manchmal habe ich so viel um die Ohren, da bin ich einfach zu schlapp zum Schreiben. Zum Beispiel: Neulich war ich auf einem Sommerfest. Fing ganz gut an: großer Garten, nette Leute, Grillwürstchen – und ein paar Kinder, die ganz wild auf mich waren. Die wussten genau, was ich mag: haben mich gekrault und noch ein paar Leckereien zugesteckt. Einer kam später und war besonders lustig. Als er mich gesehen hat, ist er gleich weggerannt – damit ich ihn fangen konnte. Bin auch sofort wie ein Blitz und mit Radau hinter ihm her. Dann hat der sich hingeworfen, ich auf ihn rauf, vor Freude noch mehr gebellt, und abgeschleckt. Komisch nur, dass dann auf einmal alle um uns rumstanden. Ich musste an die Leine und der Kumpel sah auch nicht so glücklich aus. Die spinnen, diese Menschen!

Mai 2007

Es ist nicht immer leicht, ein Bürohund zu sein, und auch das normale Hundeleben hat ungeahnte Tücken. Seit Wochen allerdings gibt es nichts zu klagen, alles läuft wunderbar – vor allem ich, nämlich draußen rum. Meine Familie geht nicht nur regelmäßig, sondern lange mit mir raus. Die glauben, ich freu mich so, weil wir tolles Wetter hatten und es warm wird. Das kann ja meinetwegen für Menschen gelten; für mich wird's erst richtig interessant, wenn irgendwo fette Pfützen rumstehen und ich unter der nächsten Hecke einen Döner finde. Der muss gar nicht besonders frisch sein, aah, lecker. Als ich letztens feucht, krümelig und mit leichtem Aasgeruch wieder auf dem Weg ins Büro war, kommt uns ein Kunde entgegen. Der guckt und sagt: "Hauptsache, die Gesinnung ist sauber!" Na also, sag ich ja!

April 2007

Zurzeit ist im Büro wieder richtig viel los. Nun könnte man glauben, das wäre besonders interessant. Aber mitnichten. Stinklangweilig ist das! Die Damen sitzen wie angeschweißt vor ihren Bildschirmen und tippen so wild, dass die Tastaturen klappern. Ein richtiges Konzert. Möglich, dass das für Frauchen und Co. spannend ist, aber ich muss ab und zu was anderes sehen als kleine schwarze Buchstaben. Das Gassigehen ist schon auf ein notwendiges Mindestmaß gestrichen. Da kann ich nur noch auf die Teilnehmer der Bewerbungsseminare hoffen, die ein bisschen Abwechslung in die Bude bringen.

März 2007

Hi, ich bin’s, Vinci. Nach schwerer Krankheit zurück! Freilaufende Hunde bekommen manchmal absonderliche Dinge: Kleine Tierchen, die sich gern dauerhaft in meinem Bauch eingerichtet hätten. War gar nicht einfach, die loszuwerden. Erstmal gab’s die ganze Zeit Reis und Hühnchen, Reis und Hühnchen, Reis und Hühnchen und – Reis und Hühnchen. Dazwischen tagelang auch mal – nichts.
Eine Zumutung für einen Hund in der entscheidenden Wachstumsphase.

Endlich konnte sich meine Familie dazu durchringen, den anhänglichen Biestern eins mit der Chemie-Keule draufzugeben. Ha! Denen haben wir es gezeigt! Aber jetzt muss ordentlich was kommen: Ich brauch was Leckeres zwischen die Lefzen. Muss den Rückstand aufzuholen. Sonst wird’s eng auf dem Hundeplatz.

Februar 2007

Ich liebe Schnee! Es gibt nichts Schöneres, als sich darin zu wälzen, rumzuspringen und reinzubeißen. Wenn so viel Schnee liegt wie neulich, macht es auch gar nichts, wenn ich vormittags, in meiner Bürozeit, mal plötzlich im Garten hinter dem Büro lande – immer dann, wenn Frauchen einen Termin hat und ich den Kunden besonders herzlich begrüßt habe. Ich weiß ja: Mein warmes Plätzchen unter dem Schreibtisch macht mir niemand streitig. Da kann ich vormittags stundenlang pennen und Kräfte sammeln für den Nachmittag: wenn es zu den Kumpels am Westerberg geht und ordentlich Action angesagt ist. Und anschließend eine Runde kuscheln mit den Kids – und dann warten auf Frauchen ...

Januar 2007

Endlich! Die Feiertage sind vorbei. Bei meiner Familie haben sich Verwandtschaft und anderer Besuch die Klinke in die Hand gegeben. Alle haben leckere Sachen gegessen und ich habe NICHTS davon abbekommen. Angeblich weil es nicht gut für mich wäre. Dabei weiß ich doch wohl am besten, was gut für mich ist! Und ein knuspriger Entenflügel gehört ganz sicher dazu. Aber nein. Nur eine Seilkordel und ein Plüschknochen waren in meiner Nikolausmütze – bäh.
Dann waren wir noch bei der Kollegin. Ich sollte Katzen kennenlernen. Super Idee – eigentlich. Die sehen ja ganz süß aus und sind auch angenehm klein. Aber ich glaube, das mit den Katzen und mir, das wird nichts. Wir sprechen einfach nicht dieselbe Sprache. Ich habe so nett gebellt, freudig mit dem Schwanz gewedelt und eine Extrarunde im Kreis gedreht. Doch die standen stocksteif und haben mich dann nur noch vom Fensterbrett angestarrt. Total uncoole Miezen.
Da gehe ich lieber auf den Hundeplatz. Die Kumpels sind zwar meist größer, aber beim letzten Mal habe ich auch zwei zu Boden gerungen. Okay, der Westi war nicht wirklich eine Herausforderung, aber der Boxer kam krass.
So, nun muss ich in den Garten, nachschauen, ob ich den Hühnerknochen – ein Weihnachtsgeschenk vom Nachbarn – heimlich wieder ausbuddeln kann.
Bis dann
Euer Vinci

Mittwoch, 29. November 2006

Anderthalb Wochen bin ich nun schon bei CONTEXTA.
In dieser Zeit habe ich bereits einige meiner neuen Aufgaben kennengelernt:


die Blumenpflege

und die allgemeine Bewachung
der Büroräume,



was mir dank der tatkräftigen Unterstützung von
Kuno dem Kampfschaf auch hervorragend gelingt.

Montag, 20. November 2006

Hi! Ich bin’s: Vinci, der Bürohund, 8 Wochen alt und gerade eingetroffen!

Meine Bestimmung ist die Belustigung der Damen von CONTEXTA. Damit die auch mal neben der ganzen Büroarbeit etwas Abwechslung haben und vor die Tür kommen.

Diese Aufgabe ist ja eigentlich nicht ganz standesgemäß, bin ich doch ein
Tibet-Terrier erster Klasse. Damit keine falsche Vorstellung aufkommt:
Tibet-Terrier sind keine Terrier! Wir graben keine Tunnel in feuchte Erde, um magere Hasen zu stellen, und haben es auch nicht nötig, mit Ratten oder Dachsen zu kämpfen. Den Mumm dazu hätte ich schon …

... aber meine Qualitäten liegen eben woanders. Ich bin ein Hütehund! Daher kommt es mir sehr gelegen, dass meine neue Familie, die Nagels, mit drei Jungs ausgestattet ist und auch im Büro immer viel los ist. Habe ich zumindest gehört. Ich bin schon ganz gespannt. Zurzeit muss ich mich aber um was anderes kümmern: Fressen, Schlafen, Wachsen. Denn kleine Hunde kommen schnell groß raus.